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Totenbraut

Totenbraut - Nina Blazon English Review:
Totenbraut (‘bride of the dead’ in English) was a book which gave me mixed feelings and unfortunately my enthusiasm for it has developed quite late. At the beginning it dragged very much and the plot could only offer little tension. Or maybe the reason for it was that there were too many open questions which made the reading not more interesting, but rather confused me. Especially because I didn’t know who of the people in the book belonged to the good or to the bad side and I found that out only quite late. Also the fact that the story plays in a former time and the characters were very god-fearing, for me that was a point with which I couldn’t get go along very well.

Nevertheless throughout the story I could overlook that and it became clear, why the religion was important for the plot and therefore has becalmed me again.
Usually I like the writing style of Blazon very much because she is able to insert nice descriptions of feelings and the surroundings without exaggerating it, so that it doesn’t disturb the reading fluency, but sounds nice. But here it has irritated me a little because the book was told in the present tense and to be honest I’m no real fan of that. Additionally I didn’t like the dialogues in this book, they were sometimes too outmoded. In exchange I had no problem to read the book in the ‘first-person’, like others often have.

What I’ve liked the most in this book, were the characters. Here particularly Jasna, because she is a very bullheaded, stubborn person with a loose tongue and she always says what she’s thinking. A fact which is to be lifted up high, because the story plays in Serbia in the 18th century (1731) and there it was rather unusual that a woman said what she was thinking. Although Jasna was sold by her father and wasn’t able to decide by herself which man she wants to marry, she remains strong and presents her inwardly tightened and also smart.
She has amazed me, has sometimes brought me to laughter and if I now think back to Jasna, she reminds me a little of the comic figure‚ Heidi‘. The cheeky small brat was also always ill-behaved and had a heavenly stubborn attitude which makes me smile over and over again and made me fond of the character. Like with Heidi, it was for me just like that here with Jasna.

Also Danilo was able to change himself to the positive and I was anyway from the first time on a fan of Dusan! :) He’s a typical light-headed guy who I had to take in my heart soon. He’s joking all the time, is always good for a repartee and only after some time he let us behind his facade and we also recognize his seriousness.
Hence, to tell the truth, I also was a little disappointed at the end because the end happened too fast and too abrupt. I would have like to read more of the characters and their story and I was also eager to get a more exact view of their future life.
For more Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/07/review-totenbraut/




German Review:
Totenbraut war für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und meine Begeisterung dafür hat sich leider erst ziemlich spät entwickelt. Es hat sich zu Beginn sehr gezogen und die Handlung konnte nur wenig Spannung bieten, beziehungsweise waren zu viele offene Fragen, welche das Lesen nicht interessanter gemacht haben, sondern mich eher verwirrten. Besonders weil man nicht weiß wer von den Personen im Buch zu den Guten oder zu den Bösen gehört und man erst ziemlich spät darauf gekommen ist.
Auch die Tatsache, dass es in einer früheren Zeit spielt und die Charaktere deswegen sehr gottesfürchtig sind, war für mich ein Punkt, mit dem ich weniger anfangen konnte. Trotzdem konnte ich aber im Verlauf der Geschichte darüber hinweg sehen und es wurde klar, warum gerade der Glaube wichtig für die Handlung ist und hat mich somit wieder besänftigt.

Die Schreibweise von Blazon gefällt mir normalerweise sehr gut, da sie es schafft schöne Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung einzubauen ohne damit zu übertreiben, sodass es nicht den Lesefluss stört. Aber hier hat es mich etwas irritiert. Und hinzu kam noch, dass mir in diesem Buch die Dialoge nicht sonderlich gefallen haben, da sie teilweise zu altbacken klangen. Dafür war es für mich aber kein Problem, es aus der Ich-Perspektive zu lesen, so wie für manch andere.

Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, waren die Charaktere. Hier besonders Jasna, da sie eine sehr sture, dickköpfige Person mit einem losen Mundwerk ist und immer sagt was sie sich denkt. Etwas, das sehr hervor zu heben ist, weil die Geschichte in Serbien im 18. Jahrhundert (1731) spielt, und es dort eher ungewöhnlich ist, dass eine Frau sagt was Sache ist. Obwohl sich Jasna von ihrem Vater verkaufen lassen musste und nicht über ihren eigenen Gatten entscheiden durfte, bleibt sie stark und präsentiert sich innerlich als gefestigt und auch schlau. Sie hat mich verblüfft, manchmal zum Lachen gebracht und wenn ich jetzt an Jasna zurück denke, erinnert sie mich eine Spur an die Zeichentrickfigur ‚Heidi‘. Das freche kleine Gör war auch stets ungezogen und hatte einen himmlischen Dickkopf, der mich aber immer wieder zum schmunzeln und mich dazu gebracht hat, den Charakter lieb zu gewinnen. Genauso erging es mir hier bei Jasna.
Auch Danilo konnte sich zum positiven wenden und ich war sowieso von der ersten Begegnung an, ein Fan von Dusan! :) Er ist ein typischer leichtköpfiger Typ, den man bald ins Herz schließen muss. Er macht Späße, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und erst nach einiger Zeit lässt er einem hintere die Fassade blicken und man erkennt auch seine Ernsthaftigkeit. Daher war ich ehrlich gesagt am Ende auch etwas enttäuscht als es dann doch schon so schnell zu Ende war. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren in der Geschichte gelesen und auch einen genaueren Ausblick auf deren zukünftiges Leben bekommen.
Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/05/rezension-totenbraut/