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Du oder das ganze Leben

Du oder das ganze Leben  - Simone Elkeles, Katrin Weingran English Review:
The story tells us how the two main characters got to know each other and afterward how the fall in love. They are called Brittany and Alejandro, or briefly just called Brit and Alex, and at this point I must say that their names are terrible. *sorry* :)
At first it began a little slowly and the book gave an insight into the lives of both main characters and indicated which burdens they already have to carry in their short life to explain why they restrained the way they did as the story did go on.

Elkeles has a very casual writing style which is to be read fast especially because of the short sentences. Everybody must decide for themselves, whether one is a fan of such writing styles or not. Though for me it was an exceptionally quick reading, I missed some nice descriptions or beautiful, poetic phrases. Moreover, I also didn’t like it that the story was written in the present because it all appeared a little clunky and choppy.
But in exchange the plot and in particular the characters persuade and with their sad and difficult history they immediately build up a connection with the reader and appeal to sympathy. On top of that Elkeles can juggle well with the feelings and has presented us a story which is full of ‚up and downs’ and which was loaded with feelings, emotions, passion, love and heartache.
The only deficiency which occurred to me concerning this was how Elkeles described the character because she used much of the stereotype box and exaggerated the current clichés. But if I ignore that than I’ve to say that I’ve liked the book very much and it was a plot which has moved me, but however, which hasn’t forced me to let me brood about the book afterwards.
In short: a nice, emotional story for nice hours in the evening on the couch without strullge my head with grandiose problems or difficult questions *nice amusement*

Hence, three quarters of the story has been convincing me really to 100% and the reactions as well as the feelings of the protagonists were understandable and were authentically to the stereotypes of the different social ranks.
A little irritating was at the beginning that in Alex’s dialogs were used Spanish words, particularly because I didn’t understand them often and it only became clear what they should mean by the context. However, I also get used to it soon. After the first pages I just wanted to give this book 5 points with pleasure, because I could not put it aside and also the characters have won me over soon. I felt myself put back in time when I was 16 years old myself and for the first time in love, and therefore it was really nice and sweet.

From now on -> SPOILER!!
Unfortunately, I didn’t like the end so much, which was the reason for the lower rating, beside of writing style. It simply was too fast over after the long, thick book and moreover, I didn’t like that at the end several months passed without precise explanation. Furthermore it was unrealistic that Brittany forgave Alex so easily and fast after everything he did to her and what happened in the past. And in my opinion it was also rubbish that she bemoaned him and that she still wanted him back, although she thought, he had only used her. I’m sorry but these facts have ruined the end a little for me and it has scratched on the plausibility and has cost the book some points.
For More Information: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/01/02/review-perfect-chemistry/



Deutsche Rezension:
Die Geschichte dreht sich rund um das kennen und verlieben lernen von Brittany und Alejandro, oder kurz Brit und Alex genannt, wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass mich die Namen überhaupt nicht ansprechen. Zuerst startet es etwas langsam und es werden Einblicke in die Leben der beiden Hauptprotagonisten gegeben und aufgezeigt welche Bürden sie im Leben zu tragen haben, um zu erklären warum sie sich so verhalten, wie sie es im Laufe der Geschichte tun. Elkeles hat einen sehr lockeren Schreibstil, der vor allem durch seine kurzen Sätze schnell zu lesen ist. Ob man ein Fan von derartigen Schreibstilen ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Für mich war dadurch zwar ein außerordentlich schnelles Lesen gegeben, aber es blieben ein wenig schöne Beschreibungen oder Floskeln auf der Strecke. Außerdem stört es meiner Meinung nach auch, dass die Geschichte in der Gegenwart geschrieben wurde, wodurch es ein bisschen hölzern und abgehackt wirkt. Dafür überzeugen aber die Handlung und insbesondere die Charaktere, die mir ihren gebeutelten Schicksalen sofort eine Verbindung mit dem Leser aufbauen und an das Mitgefühl appellieren. Noch dazu kann Elkeles gut mit den Gefühlen jonglieren und hat uns eine Geschichte voller ‚Auf und Abs‘ präsentiert, die mit Gefühlen, Emotionen, Liebe und Herzschmerz beladen war.

Das einzige Manko das mir diesbezüglich einfällt, ist die Tatsache, dass Elkeles bei der Charakterbeschreibung sehr in die Klischeekiste gegriffen und sich etwas übertrieben bei den gängigen Stereotypen bedient hat. Aber wenn man davon hinweg sieht, hat es mir wirklich sehr gut gefallen und es war eine Handlung, die einem zwar bewegt hat, mich aber nicht lange darüber nachgrübeln lies. Sprich: eine schöne, gefühlvolle Geschichte für nette Stunden abends auf der Couch, ohne sich über hochtrabende Probleme oder schwierige Fragen den Kopf zu zerbrechen *nette Unterhaltung*

Daher hat mir dreiviertel der Geschichte wirklich zu 100 % überzeugt und die Reaktionen, sowie die Gefühle der Protagonisten waren nachvollziehbar und wie schon erwähnt, authentisch in den Klischees der verschiedenen soziallen Schichten von ‚Arm‘ und ‚Reich‘ beschrieben. Etwas irritierend war zu Beginn, dass in Alex Dialogen immer wieder spanische Wörter verwendet wurden, besonders weil ich diese oftmals nicht verstanden habe und nur durch den Kontext teilweise klar wurden. Doch auch daran konnte ich mich bald gewöhnen. Ich wollte diesem Buch nach den ersten Seiten an nur zu gerne 5 Punkte geben, da ich es nicht aus der Hand legen konnte und mich die Charaktere für sich eingenommen und mich bewegt habe. Man hat sich zurück versetzt gefühlt, als ob man selber wieder 16 wäre und sich zum ersten Mal richtig verliebt, und daher war es einfach nur schön. :)

Aber leider hat mir das Ende nicht ganz so gefallen, was neben der Schreibweise, der Grund für die doch niedrige Bewertung ist. Es war nach dem langen, dicken Buch einfach viel zu schnell vorbei und ich mag es außerdem nicht, wenn am Ende mehrere Monate hintereinander vergehen ohne richtige Erklärung. Noch hinzu kommt, dass es unrealistisch ist, dass Brittany Alex so leicht wieder zurück nimmt, nachdem was vorgefallen ist. Und wie sie ihm nachgetrauert hat und ihn immer noch zurück wollte, obwohl sie dachte, er hätte sie nur benutzt. Tut mir leid, aber diese Tatsachen haben mir das Ende vermisst und sehr an der Glaubwürdigkeit gekratzt und kosten dem Buch einige Punkte.
Mehr Infos zu meiner Rezi auf:
http://martinabookaholic.wordpress.com/