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Der Weg in die Dunkelheit 1: Die Erwählte

Die Erwählte (Der Weg in die Dunkelheit, #1) - Erica O'Rourke English Review:
Reviews for average books are always the most difficult ones to write – as well as it’s also with the book ‘Torn’. But this fits equally well on the subject, because this story is about an average girl, or about one that tries everything to remain invisible and ordinary.

Where we got already to the storyline, all around Mo (Maura) who has up to now quite well managed to remain in the background – silently, quietly and nice – as long as, until her best friend and the luminous star in her life is killed before her eyes. But not from ‘normal’ humans, but from some supernatural beings. With what it’s immediately clear for the reader that this book is about fantasy, but which Mo isn’t able to admit to herself for a long time, and therefore at first it’s a little dull and the author ‘beats about the bush’. I think not until at the half of the book finally some questions get answered, which the readers could already make sense of from the beginning by themselves. Unfortunately, the same one happens not only with the fantasy aspect, but also with the conclusions from it. But also the family story and the business of her uncle Billy were no surprise for me, as well as the thing with two guys.

Yes, you’ve read correctly – Mo: a quiet, insignificant, average girl, not especially attractive, never had a real boyfriend before, gets suddenly the attention of TWO really hot guys and I can only ask myself ‘Why?‘
For me Mo doesn’t have many aspects which they would make her special or particular. She whines a lot, doesn’t manage the loss of her friend – what is also understandable – but it is not quite clear, why she now constantly tries everything to act like her friend Verity would have, or why she suddenly wants to be so much like her and nevertheless feels always like the seconds quality. Mo also often cries, is constantly unconfident and has several long monologues which fill the pages and where I often could only roll my eyes.

To my luck there were these two hot guys in the book with whom the author has taken more care to describe them positively, even if it often happened by the portrayal of the external attributes. Nevertheless I liked Colin and Luc much better than Mo and I hope to read even more about them. The irritating thing is only that Mo has to kiss both guys – yeah, because she’s so shy – and therefore it was difficult to get really embed with one of this two and make a choice between them.
At least Mo changed a little till to the end and luckily became more snappish, headstrong and didn’t put up with everything anymore and stood up to herself and her decisions. A plus factor for this change, which was really necessary.

Unfortunately the writing style wasn’t my taste, because I felt that it was written very simply and sometimes a little bumpy. Whereat the normal text passages were still okay, but the dialogues didn’t work at all. The chats and the dialogues were often absolutely without any connection and they sometimes showed little sense to me. Not only, the answers to some questions or indications, but also in the middle of a dialogue of a person. For example, at first Mo says something to Luc, something personal, and then she changes from that to a completely other subject – so fast, that I became dizzy.
And there were also sometimes word repetitions and some stuff in the book unfortunately seemed to me like a raw version, instead like a real finished book.
For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/25/review-torn/

Deutsche Rezension:
Rezensionen zu durchschnittlichen Büchern sind immer am schwierigsten zu schreiben – so wie es mir auch hier geht. Aber das passt dafür gleich gut zum Thema, da diese Geschichte über ein durchschnittliches Mädchen handelt, bzw. über eines, dass alles versucht unsichtbar und mittelmäßig zu bleiben.

Wo wir bei der Handlung wären, rund um Mo (Maura), die bisher ganz gut damit zurecht gekommen ist, im Hintergrund – still, leise und brav – zu bleiben, solange, bis ihre beste Freundin und der leuchtende Stern in ihrem Leben, vor ihren Augen getötet wird. Aber nicht von ‚normalen‘ Menschen, sondern von übernatürlichen Wesen. Womit dem Leser gleich von Anfang an klar ist, dass es sich hier um ein Fantasiebuch handelt, was aber Mo längere Zeit nicht wahrhaben will und somit wird länger um den heißen Brei geredet. Ich glaube, erst bei der Hälfte des Buches werden endlich Fragen beantwortet, die sich der Leser bereits von Beginn an selber zusammenreimen konnte. Das gleiche passiert leider nicht nur mit dem Fantasieaspekt, sondern auch mit den Schlussfolgerungen daraus. Aber auch die Familiengeschichte und die Geschäfte ihres Onkels Billy waren keine Überraschung, wie auch die Sache mit den zwei Kerlen.

Ja, richtig gelesen – Mo, ein stilles, unscheinbares, durchschnittliches Mädchen, nicht besonders hübsch, hatte vorher noch nie einen richtigen Freund, bekommt plötzlich die Aufmerksamkeit von ZWEI wirklich heißen Typen und ich frage mich nur ‚Warum?‘
Mo hat für mich nicht viele Aspekte, die sie für mich besonders machen würden. Sie jammert viel, kommt mit dem Verlust ihrer Freundin nicht klar – was auch nachvollziehbar ist – aber es ist nicht ganz verständlich, warum sie nun ständig alles versucht zu tun, wie es auch Verity gemacht hätte, warum sie plötzlich so sehr wie sie sein will und sich trotzdem immer nur schlechter fühlt, die zweite Wahl in allen Belangen. Mo heult auch oft, ist ständig unsicher und führt seitenlange Monologe, wo ich oft nur die Augen verdrehen konnte.

Zum Glück gab es dann doch diese zwei heißen Kerle im Buch, bei welchen die Autorin sich dann doch bemüht hat sie positiv darzustellen, auch wenn das oft durch die Schilderung der äußeren Attribute passierte. Trotzdem konnte ich Colin und Luc um einiges besser leiden als Mo und ich hoffe noch mehr von ihnen zu lesen. Das irritierende ist nur, dass Mo mit beiden rumknutschen musste –sie ist ja so schüchtern… – somit es schwer ist, sich auf einen von den zweien einzulassen.
Wenigstens verändert sich Mo doch noch zum Ende hin eine Spur und wird zum Glück etwas kratzbürstiger, widerspenstiger und lässt sich nicht mehr alles gefallen und steht zu sich selber und ihren Entscheidungen. Ein Pluspunkt für die Veränderung, welche sehr notwendig war.

Der Schreibstil war aber leider nicht nach meinem Geschmack, da ich es sehr einfach geschrieben empfand und manchmal etwas holprig. Wobei die normallen Textpassagen noch okay waren, die Dialoge dafür aber überhaupt nicht funktioniert haben. Die Gespräche und die Dialoge daraus waren oft total zusammenhangslos zusammengewürfelt, dass sie für mich manchmal wenig Sinn ergaben. Nicht nur, die Antworten auf manche Fragen oder Andeutungen, aber auch mitten in einem Dialog einer Person. Zum Beispiel sagt Mo zuerst etwas zu Luc, etwas persönliches, und dann wechselt sie davon zu einem komplett anderen Thema – so schnell, dass mir schwindelig davon wurde.
Auch kamen manchmal Wortwiederholungen vor und einiges wirkte auf mich leider wie eine Rohfassung, anstatt wie ein fertiges Buch.
Mehr Info auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/22/rezension-die-erwahlte/