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Lover at Last: Black Dagger Brotherhood series: Book 11

Lover at Last (Black Dagger Brotherhood, #11) - J.R. Ward Deutsche Rezension:
Meine Gedanken zum Buch:
Ich bin so froh, dass Ward ihren Willen durchgesetzt und dieses tolle Buch geschrieben hat. Solange haben wir darauf warten müssen und jetzt endlich haben wir auch die Story von Qhuinn und Blay. Ich finde zwar Blay ganz okay, aber Qhuinn gehört einfach zu meinen Lieblingen in der Reihe (neben ein paar anderen ^^). Und er hat mir immer wieder das Herz gebrochen mit seiner Vergangenheit, seiner Familie und auch jetzt, wo er ein Jahr lang Blay mit Saxton zusehen musste. Besonders da er nun endlich weiß, was er will und was er fühlt – sicher ist es noch ein Prozess, auch in diesem Buch, aber endlich gesteht er sich seine Gefühle ein, anstatt sie zu verdrängen und zu ignorieren.
Schon alleine für den Mut und die Eier, die Ward bewiesen hat, dieses Buch zu schreiben, gibt es von mir einen Extrapunkt, denn das war nicht so einfach, wie man sich das vorstellen möchte. In einem Buchforum habe ich nämlich gehört, dass Ward sogar extra die Agentur gewechselt hat, um ihren Wunsch zu erfüllen diese homosexuelle Liebe zu schreiben, da es doch kein ganz konservatives Thema ist und einige damit noch immer ein Problem haben. Was ich persönlich wirklich schlimm finde in der heutigen Zeit. Aber Ward hat sich davon nicht einschüchtern lassen und das finde ich toll! Hut ab.

Die Schreibweise von Ward war wieder typisch ‚wardisch‘ mit eigenen Ausdrücken und vielen Schimpfwörtern, Flüchen und dem berühmte F*** Wort. Aber hier stört mich diese Ausdrucksweise nicht, weil es einfach zu den Brüdern der Black Dagger passt. Sie sind nun einmal harte Männer und drücken sich auch so aus, was sie nur noch echter und authentischer macht. Für mich wirken die Figuren gerade deswegen auch so lebendig und ich kann es mir nicht erklären, aber für mich fühlen sie sich einfach echt an … nicht wie starre Romanfiguren, sondern fast wie Freunde, die es wirklich irgendwo gibt. Und diesen Gedanken finde ich schön.

Im Gegensatz zu Lover Reborn, in dem sich die Handlung über ein ganzes Jahr zieht, passiert hier alles innerhalb weniger Tage und zwar im Zeitrahmen irgendwann im Winter. Leider ist mir nicht ganz klar, wann es spielt, ob es wirklich nach Lover Reborn spielt oder dazwischen. Eigentlich war auch gedacht, dass Qhuinn und Blays Geschichte nur eine kurze Novelle wird, so wie Bellas und Zs Babygeschichte, aber dann haben wir doch ein ganzes Buch erhalte. Worüber ich mich freue, aber trotzdem tut sich in der Hintergrundgeschichte nicht wirklich viel. Wie gesagt, der Zeitraum ist ziemlich kurz und auch die Lesser bleiben im Hintergrund, wie auch die Band of Bastards. Dieser Punkt, dass nicht viel passiert, außer der Liebegeschichte der beiden Hauptfiguren, die ihre Vergangenheit aufarbeiten und sich endlich zusammenraufen, Missverständnisse ausräumen und aussprechen, hätte mich eigentlich gestört.
Aber wieder habe ich in einer Forumsdiskussion gehört, dass angeblich bewusst wenig Hintergrundhandlung geschrieben wurde, damit Leute, die ein Problem mit homosexuellen Paaren haben, dieses Buch einfach auslassen können und erst wieder bei Buch # 12 einsteigen können, ohne, dass sie etwas Entscheidendes verpassen. Falls das stimmen sollte, kann ich erstens keinen Punkt dafür abziehen und zweitens, fände ich das wirklich traurig und schlimm in der aufgeklärten Zeit, in der wir leben. Oder zumindest gedacht haben, dass wir leben. Anscheinend sind doch noch nicht alle so tolerant, wie ich gedacht habe. Schade.

Statt der Handlung werden dafür aber neue Charaktere eingebaut, beziehungsweise bekommen andere Charaktere, die vorher immer nur kurz vorkamen mehr Raum und erzählen auch aus ihrer Sicht. Wie zb. Assail oder Trez und Xcor. Ich fand das jetzt leider nicht so toll, da dadurch vieles außerhalb der Black Dagger Grundformation spielt, aber durch eine Wendung am Ende, hoffe ich, dass der nächste Teil wieder vermehrt mit den alten Figuren (JM, V, Z, …) zu tun hat. Und auch die Wendung mit Qhuinns Bruder Luchas fand ich einfach genial und ich bin schon äußerst gespannt auf ihn!

Für mich war es auf alle Fälle wirklich ein sehr tolles Buch und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Was mich selber wundert ist, obwohl ich keine Probleme mit homosexueller Liebe habe, waren die Szenen mit Qhuinn und Blay, die wieder sehr bildlich beschrieben wurden, doch sehr gut und sie haben mich vollkommen überzeugt. *wirklich hot hot* ;)
Und das Ende war natürlich wieder ganz nach meinem Geschmack. Einige fanden es vielleicht zu kitschig und ja, so derart schnulzig ist selbst Ward am Ende selten, aber ich war trotzdem glücklich damit und froh, dass es so gekommen ist. Geht es nicht darum, dass man nach dem Lesen mit einem Lächeln auf den Lippen das Buch beendet? Ich denke schon und das hat Ward voll und ganz wieder perfekt erfüllt! Danke!

PS: Falls ihr wissen wollte, welche Geschichte als nächstes kommt, dann darf ich euch bereits verraten, dass das Buch ‘The King’ heißen und über Beth und Wrath handeln wird – wir gehen quasi zurück zum Ursprung! :)

English Cover:
Tolles Cover und ich weiß gar nicht welches mir besser gefällt, Hardcover oder Paperback. Ich selber habe das Taschenbuchformat von Pitakus und finde es genauso toll und passend, wie das Hardcover, welches auch sehr perfekt Qhuinn zeigt.

All in all:
Fast alle Erwartungen wurden gänzlich erfüllt und es war wieder eine tolle Reise in die Welt der Black Dagger, die ich immer wieder gerne besuche und nur schweren Herzes wieder verlasse. Nach wie vor ist sie eine meiner Lieblingsreihen und ich hoffe, sie geht noch lange weiter.
Für mehr Info besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/04/22/rezension-lover-at-last/




English Review:
My thoughts about the book:
I’m so glad that Ward has got her will and has written this great book. We had to wait so long for it and now finally we also have the story of Qhuinn and Blay. Though I still think that Blay is quite okay, but Qhuinn is just one of my favorites in the series (beside some other characters^^). And he has broken my heart over and over again with his past, his family and also now, when he had to watch almost a whole Blay with Saxton. Particularly because he now finally knows what he wants and what he feels – of course it is still a process also in this book, but finally he confesses his feelings to himself, instead of ignoring them.
Already only for Wards courage and balls, which she has proved by writing this book, she got an extra point from me because this wasn’t as easy as you would like to think. I’ve read in a book-forum that Ward even has to swicht her agency to fulfill her wish to write this homosexual love, because it’s not quite a conservative subject and some people still have a problem with that – which I personally find really sad in nowadays. But Ward hasn’t scared away of it and I find this great! Hats off.

The writing manner of Ward was again typical ‚wardic’ with her own expressions and many swearwords, curses and the famous f*** word. But here this language doesn’t disturb me because it simply fits to the brothers of the Black Dagger. They are hard men and also express themselves in such a way, which makes them only more real and authentic. For me the characters just feel so alive because of that and I can’t explain it, but for me they are kind of feel real… not like some novel figures, but almost like friends, who are really living somewhere. And I like this thought.

In contrast to ‘Lover Reborn’, in which the plot played over a whole year, here everything happens within some days, namely in the time frame sometime in the winter. Unfortunately I’m not quite sure, when it plays ecaxtly or whether it plays after ‘Lover Reborn’ or in between. Actually at first it also was intended that Qhuinn and Blay only get a short story, as well as Bella’s and Z’s baby story, but then we have got a whole book. For which I’m really glad, but it doesn’t happen much in the background story. As said, the period is quite short and also the Lessers remain in the background, as well as the Band of Bastards. The point, that it doesn’t happen a lot – except the love story of the two main characters, which work off their past and clear it, finally get together and solve their misunderstandings and really start talking – would have disturbed me. But again I’ve read in a book forum, that this was made on purpose (to write only a little about the background story) so that people, who have a problem with homosexual couples, can simply let this book out, and start reading the series right with book # 12, so they won’t miss something important in the main story of the Brotherhood. If this should be right, I can’t reduce the rating by one point and secondly, I would find it really sad and bad in the enlightened time, in which we live – or at least supposed to live. Apparently not everybody is yet as tolerant as I’ve thought. It’s a shame.

So instead of the plot, new characters are gotten embedded or other characters, which before always were shown briefly, got more space and the opportunity to tell also their story – for example Assail, Trez or Xcor. Unfortunately I found this not so great, because thereby a lot of it plays outside the basic formation of the Black Dagger Brotherhood, but because of a special twist at the end of this book, I hope that the next part deals again more with the old characters (with JM, V, Z…).
And also the turn with Qhuinn’s brother Luchas was just awesome and I’m really very curious how this will turn out and I hope there will be more about him.

For me all in all it was really a very great book and I couldn’t put it aside. What surprises even me is, although I have no problems with homosexual love, were that I really liked the scenes with Qhuinn and Blay, which again were described very visual and they could persuade me completely. *really hot hot* ;)

And the end was of course again completely for my taste. Maybe some found it too kitschy and, yes, something so soppy even for Ward is very rare at the end, but I was happy nevertheless with it and glad that it has come so. Isn’t it about the fact that you want to finish a book with a smile on your face? I think so and Ward has fulfilled this again totally perfect! Thanks! :)

Cover:
Great cover and I don’t know at all which one I like more – the hardcover or the paperback. I’ve got the paperback format of Pitakus at home and find it as great and suitable as like the hardcover version, which also shows Qhuinn perfectly.

All in all:
Almost all expectations were totally fulfilled and it was again a great trip into the world of the Black Dagger, which I love to visit over and over again and leave it again only with a sad heart. Still it is one of my favorite series and I hope it still will go on for a long time.
More Info on my Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/04/21/review-lover-at-last/