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Stadt der Finsternis 01: Die Nacht der Magie

Die Nacht der Magie  - Ilona Andrews, Jochen Schwarzer Meine Gedanken zum Buch:
Der Einstieg in dieses Buch oder in diese Welt war sehr schwierig für mich, und das, obwohl ich mich auf dieses Buch gefreut habe. Man wird direkt in die Geschichte, in diese ganz andersartige Welt hineingeworfen und kennt sich im ersten Moment hinten und vorne nicht aus. So ging es mir leider einige Zeit lang und es hat gedauert, bis ich die ersten Verknüpfungen bilden konnte und Verständnis aufkam.

Das gleiche Problem hatte ich anfangs auch mit der Schreibweise von Andrews. Nicht, dass sie generell schlecht wäre, aber zeilenweise fand ich die Schreibweise doch etwas komisch bzw. gewöhnungsbedürftig. Mir ist es so vorgekommen, als ob kurze Zwischensätze nicht ganz in diesen Moment reinpassen würden, in denen sie kurz versucht, diese Welt zu erklären. Das war irritierend, aber nachdem man sich eingelesen hat, war das auch kein Problem mehr für mich und ich konnte mich daran gut gewöhnen.
Wobei ich aber zugeben, muss dass es doch lang gedauert hat, bis ich mit Freude weitergelesen habe, aber dafür hat es mir danach eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn noch keine Romanze vorhanden war – was SEHR schade war, da ich das als Grundpfeiler in einer Geschichte brauche.

Curran fand ich in Ordnung, aber er war viel zu wenig und kurz anwesend, um mir eine richtige Meinung von ihm bilden zu können. Ich denke aber, das kommt dann noch in den nächsten Teilen. Dafür finde ich aber Kate richtig, richtig gut. Sie hat zwar eine kleine Klatsche und am Anfang war sie mir fast schon zu viel. Aber dafür ist sie eine lustige ‘Verrückte’ ;) mit einer sympathischen, wenn auch großmäuligen Art. Ich mag ihre Antworten, ihre Dialoge und Sticheleien, auch wenn sie es manchmal vielleicht etwas übertreibt *g* Sie ist stur und extrem tough und witzig. Besonders lustig fand ich es auch, dass sie Curran – den Anführer der Gestaltwander – immer wieder absichtlich reizt, obwohl sie weiß, dass sie es besser nicht tun sollte. :-)

Außerdem mag ich diesen jungen Derek, den Werwolf, der etwas später dazu gekommen ist, da er alles etwas aufgelockert hat … und durch ihn erfährt man auch etwas mehr über Kates weiche Seite, da sie sich um ihn gekümmert und versorgt hat.

Und auch wenn es anfangs wirklich schwer war diese Welt zu durchschauen, hat man am Ende doch einen ersten guten Eindruck dieser fast schon dystopischen, magischen Welt gewonnen, die in der Zukunft spielt und von Magie getränkt ist. Aber nicht wie bei Harry Potter mit Zaubersprüchen und einem Zauberstab, nein – es ist doch anders, irgendwie ‘echter’ und gut umgesetzt. Die Handlung war spannend und hat sich nach den ersten Problemen. wie oben beschrieben. zu einem richtigen Page-Turner entwickelt. Wobei mir hier fast schon zu viele Kampfszenen waren, bzw. ich doch Schwierigkeiten hatte, mir alle Monster genau vorstellen zu können.
Trotzdem, ein sehr interessantes Buch zu einer neuen Reihe, die ich sofort weiterlesen werde, da ich spüre, dass hier noch mehr kommt.

Außerdem für alle Fans: -> hier ist ein Link, der euch das erste Treffen von Curran und Kate aus Curran’s POV zeigt! (gehe dazu auf meinen Blog)

German Cover:
Mir gefällt das Cover im Großen und Ganzen wirklich gut, nur finde ich es etwas schade, dass die Frau darauf so gar nicht zu Kate passt, da würde die Frau vom englischen Cover ihr mehr entsprechen.

All in all:
Das war leider noch keine Meisterleistung, sonder etwas besser als durchschnittlich … aber ich denke, dass diese Reihe erst später besser bzw. richtig gut wird. Bisher fehlen leider einfach noch die packende Romanze und eine richtige Erklärung für viele Dinge, die kurz erwähnt oder angeschnitten wurden.

Für mehr Info zu dem Buch, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/17/rezension-die-nacht-der-magie/