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MartinaBookaholic

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Wintergirls

Wintergirls - Laurie Halse Anderson It was really a tough book. Even though I don't really liked Andersdons writing style, it kinda was choppy and the writing in a style I haven't read before - but the story was well told. Andersons got the feeling and the despair on the page.... throughout the book, I felt the depression and desolation... it was really hard... for Lia, the girl in the book; and for my, while reading her story.
I think Anderson got the point of the agony form such girls with these illness and the readers got a view in their head, and souls... to understand a little bit of it and there sadness, which drive them to their doings.
It was hard to read, but I really appriciate Andersons work in this book. Though the end wasn't what I expected.... In my opinon, it was too fast n the end, the process could have last longer.



Handlung:
Lia und Cassie waren beste Freundinnen und haben sich einmal in einer kalten Silvesternacht geschworen, die dünnsten Mädchen der Schule zu werden. Heute haben sie keinen Kontakt mehr miteinander, aber trotzdem zerbricht etwas im Inneren von Lia, als sie erfährt, dass Cassia alleine in einem Motel tot aufgefunden wurde. Lia muss von nun an gegen die Trauer arbeiten, sowie weiterhin ihren Kampf gegen Magersucht weiterführen, den sie immer mehr zu verlieren droht, da sie mit der ganzen Situation nicht mehr klar kommt. Sie hat nicht nur ihre beste Freundin an eine grausame Krankheit verloren, sondern muss auch die Streitereien ihrer geschiedenen Eltern ertragen und ihr Stiefmutter aushalten. Die Situation spitzt sich zu und die Mauer zwischen Leben und Tod wird immer dünner…

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war wirklich brutal – dieses Wort beschreibt es wohl am kürzesten und passendsten. Obwohl ich den Schreibweise von Andersons nicht sehr gemocht habe, da er teilweise sehr abgehackt war und er einen Stil, den ich bislang noch nicht gelesen habe, war aber die Geschichte selber sehr gut erzählt.
Andersons schaffte es die Gefühle und die Verzweiflung auf Papier zu bekommen. Durch das ganze Buch hindurch, fühlte man die Depression, Verzweiflung und Trostlosigkeit! Es war wirklich schwer: für Lia, das Mädchen im Buch - und gleichzeitig auch für mich, während des Lesens. Ich glaube Andersons traf genau den Punkt des Leides, die in solchen Mädchen mit solch einer schweren Krankheit vor sich geht, und die Leser bekamen einen Blick in ihre Köpfe, und Seelen, um ein wenig besser deren Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit zu verstehen, welche sie zu ihren Taten treiben.
Es war wie bereits gesagt, schwer zu lesen, da es teilweise sehr brutal beschrieben war, aber ich finde, dass Anderson einen tolle Job mit dieser Geschichte gemacht hat.
Warum das Buch von mir nur 3 Punkte bekommt, liegt zu einem an dem Schreibstil, der mir nicht zugesagt hat, wegen der bereits erwähnten gründe und weil mir das Ende nicht zu sagte. Mir ging es zum Ende hin ein zu schnell und die Lösung/ Heilung des Problems wurde nicht ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach, hätte sich das Ende ein wenig länger hinziehen können und genauer beschrieben werden.

Cover:
Schön, aber auch dezent gestaltet, mit einem Bild, das perfekt zum Titel aber auch zur Geschichte selber passt.

Fazit:
Ein Buch das nicht einfühlsam auf das Problem von Magersucht eingeht, sondern einen mitnimmt und wach rüttelt. Intensive Gefühle und angespannte Lesestunden sind hier vorprogrammiert.