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MartinaBookaholic

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Uglies (Uglies Trilogy, Book 1)

Uglies - Scott Westerfeld When I started this book I had no real idea what I had to expect and in the first few pages it was very similar to other distopy books, like matched and so on, where everything is organized for the people and they don't have to care for anything and they still live a luxury and nice life, but in the end you know, that they are some kind of prisoners as well...No free opinion, no free actions and no free spirit,... and so also this series started with the first book called 'Uglies'.
So at first I wasn't very drawn to this book and the character Tally, 'cause she kind sounded superficial and not very interesting, but throughout the story she really changed and grow and become one person who is brave and makes great things - also bad, but not on purpose. So at the end of the book I really liked her, though she was a traitor - I couldn't be angry with her, I just felt pity for her. So the story idea was kind of old and allready used in other books - but Westerfeld made a totally complet other plot with new ideas and I appreciate that and his creativity to make great twists into his story. So I liked it though I'm not a fan of books with third-person narrative and the writing style from Westerfeld was not mine exactly, but I still liked it. :)
Therefore - for the story and the plot and the twists and the creativity I would give 5 stars, but I'm not a fan of his writing style and I also missed the describtion of the characters (how they looked like, I even don't know what hair color or eye color David or the others have... so...) - so I have to substract one star.
But I would definitly recommend this book and this series to my friends.


German Review/ Deutsche Rezension:
Inhalt:
Tally kann es kaum erwarten endlich 16 zu werden, den dann erfüllt sich ihr lang gehegter Traum und sie wird zu einer ‘Pretty’, was bedeutet sie bekommt eine Schönheitsoperation, welche äußerlich alles an ihr verändern wird. In der Welt in der sie lebt, ist dies nichts Ungewöhnliches und jeder wird mit 16 zu einem Pretty und lebt gemeinsam mit den anderen in ‚New Pretty Town‘ ohne Sorgen und Pflichten. Doch dann lernt Tally die gleichaltrige Shay kennen und diese stellt ihre Glaubenssätze auf dem Kopf. Besonders als dieses ‚flieht‘ um nach der Stadt ‚Smoke‘ zu suchen, in welcher ‚Uglies‘ leben, weil sie sich dafür entschieden haben, nicht hübsch zu werden. Doch die Regierung lässt die Uglies nicht einfach tun was sie wollen und setzten alles daran um sie zu fangen und schrecken auch nicht davor zurück, Tally für ihre Zwecke zu missbrauchen. Nun liegt Alles an Tally und ob sie sich dem Befehl ihrer Regierung beugt oder eine Entscheidung trifft, welche die ganze Welt aus den Fugen heben könnte…

Meine Gedanken zum Buch:
Als ich dieses Buch angefangen habe, wusste ich nicht wirklich was mich erwarten würde und nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen habe, hat es für mich sehr ähnlich geklungen wie andere Dystopie-Bücher, wie zb. ‚Matched‘ und ähnliche. In denen alles ganz genau für die Menschen organisiert wird und man sich im Grunde um nichts kümmern muss und man lebt trotzdem im Luxus und ohne Sorgen ein glückliches kleines Leben, und erst am Ende merkt man dann, dass man eigentlich wie ein Gefangener lebt, den alles was aus der Norm kommt, ist nicht gern gesehen und hat Konsequenzen. Nichts von freier Wille oder freier Meinung/ freier Handlung/ freien Geist... und so hat auch diese Serie mit dem ersten Teil 'Uglies' angefangen.
Deshalb war ich zuerst nicht sehr von dem Buch begeistert, von der Geschichte oder von dem Hauptcharakter Tally, weil sie sehr oberflächlich wirkte und mir anfangs auch nicht sympathisch war. Aber während des Buches hat sie sich verändert und ist gewachsen und zu einer interessanten Persönlichkeit geworden, die wirklich mutig war und immer wieder Dinge gemacht hat, die ich mir nie im Leben getraut hätte und sie hat wirklich viel gemacht, -> leider auch schlechte Dinge/ Entscheidungen - für die sie aber auch nichts konnte- und für die ich ihr nie böse sein konnte, sondern eher Mitleid für sie empfunden habe. Deshalb war die Grundidee des Buches eine, die zwar schon öfter verwendet wurde in anderen Büchern, aber Westerfeld hat es geschafft daraus eine komplett neue Geschichte zu konstruieren und neuen Ideen und Wendungen in die Geschichte zu bringen, sodass man ihn nur bewundern kann für seine Kreativität. Daher habe ich im Endeffekt das Buch wirklich gemocht, obwohl ich nicht ganz von Westerfelds Schreibstil begeistert bin und auch kein Fan von Geschichten in der Er/Sie Erzählform bin. infolgedessen würde ich für die Geschichte, den Handlungsstrang, Charaktere und für die Kreativität 5 Sterne geben, aber ich muss einen Punkt wegen des Schreibstiles abziehen und weil ich außerdem finde, dass Westerfeld die Charaktere auch vom Aussehen besser beschreiben hätte können (weiß nicht, hab ich es überlesen, oder hat er nicht einmal beschrieben wie Davids Augen aussehen oder wie seine Haarfarbe war oder die der der anderen?) - deshalb ein Punkt Abzug. Aber ich würde dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Cover:
Ist zwar vom Design her nicht das Beste, was ich bis jetzt gesehen habe, aber es hat eine Eindeutige Wirkung auf mich und es besticht darin, dass es bereits die Operationsnarben aufgezeichnet hat. auf einen für unsere Verhältnisse, bereits schönem Gesicht.

Fazit:
Zwar alte Grundidee, aber gepickt mit neuen fantastischen Wendungen und tollen Charakteren. Es ist auf alle Fälle ein Buch, über das man länger nachdenkt und das ich gerne weiterempfehle.