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Delirium

Delirium  - Lauren Oliver English Review:
There are many readers who love this book and others who don’t like it so much. Because of the huge positive resonance of the other readers, I was eager to read it but unfortunately this book couldn’t fulfill my expectations.
To be honest I couldn’t really get along with the writing style of Oliver. What surprised me as well because I had no problem with that in her other book ‘Before I Fall’. I think her style was too melodic, which fit rather poetry or poem books than dystopian novels and therefore the language blocked the suspense and the reading speed in the book. In fact thereby the events falter and in my opinion Oliver has described more the feelings, the thoughts of the main protagonist and the surroundings, than to make the plot varied and exciting.

What I really liked in this book was Oliver’s idea that in this future love is considered as a mean illness and is responsible for heart attacks, strokes or even for death. There has been a whole new entrée to the entire dystopian genre and because of that I was very curious. But in my opinion the author could have made more out of this great and interesting idea.
Already from the beginning the story with the totalitarian supervision society appeared very alike other books I’ve already read on this subject (for example: ‘Uglies’‚ ‘Matched’ …). In where the main protagonist, here Lena, is also persuaded of this system and recognize only step by step that it’s not right. As so often in such books an attractive boy gives the impulse for the mind- changing, in this case he is called Alex, who falls in love with Lena from one meeting to the other. Now together they are forced to work in secret against this tyrannical system, otherwise they would risk to get in prison or even to be killed.

Particularly Lena seems to me in the whole book, especially at the beginning, very naively and blue-eyed and denies herself. Also the fact that over and over again it is described that Lena isn’t the most attractive girl and her best friend Hana looks like a model, but though in the end Lena is the‚ special’ one, let me roll with the eyes more often than once. How often do I’ve to read something like that again? But especially here it sometimes has forced me to feel ashamed for her. (At least I’ve been spared to read another love-triangle, like other YA books like to have in it.)

Like I’ve already mention further up, the basic idea that love is a sickness and that we would be happier and healthier without the along going feelings, also like pain, was great. And besides that Alex is one of the rare positive things in the book. Alongside the writing style I also didn’t like the story which I saw coming like this from the first pages on. There was little tension or astonishing idioms which surprised me. Either Oliver has given too clear hints in the plot of the book, or the action was just too straight that everyone could come to the same conclusion.

SPOILER ALERT! Stop reading if you haven’t read the book yet!

To summarize the story in a few words: Clueless girl and intelligent, attractive boy fall in love with each other, in a world where love is forbidden and is considered as an illness. What happens then? They must conceal it! Besides that, they also figured out a few more unpleasant details in this kinky society and afterwards they try to break out and flee. Please, put up your hands – for whom of you wasn’t it clear that one of them didn’t make it? That was no surprise! And like I already considered the right end, it was for me like this almost the whole book. Actually I didn’t need to read the entire book to know what happens. I just would have missed the poetic description which wouldn’t have disturbed me a lot.

If I now take a look at my review again and consider, how much I’ve been annoyed while writing it, I must admit that I was more disappointed with this book than I wanted to admit to myself. Therefore I revise my rating from 2.5 to only 2 points. At the moment I don’t know if I’ll read the second book in this series, thought it’s rather unlikely, but I’ll see what the future brings. It just wasn’t my book and now I’m curious how you liked it and what you have to say about it. I’m looking forward to your comments regarding your opinions about ‚Delirium‘.
For more Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/



Deutsche Rezension:
Es gibt viele, welche dieses Buch lieben und andere, die damit weniger anfangen können. Ich hatte durch die große positive Resonanz hohe Erwartungen, die mir dieses Buch leider nicht erfüllen konnte. Zu einem konnte ich leider überhaupt nichts mit dem Schreibstil von Oliver anfangen. Was mich selber verwundert hat, da ich ihn in ihrem anderen Buch ‚Before I Fall‘ in Ordnung fand. Doch hier hat ihr Stil durch die viel zu melodische Sprache, die eher zur Poesie und Gedichtbänden, als zu einem Roman passt, es schwer gemacht die Handlung voran zu treiben. Für mich kam dadurch das eigentlich Geschehen ins stocken und Oliver hat meiner Meinung nach mehr die Gefühle, die Gedanken der Hauptprotagonistin und die Umgebung beschrieben, als den Plot abwechslungsreich oder spannend zu gestalten.

Zu gute halten möchte ich ihr aber, dass die Idee, dass in dieser Zukunft die Liebe als Krankheit angesehen wird und für Herzerkrankungen, Schlaganfälle oder sogar den Tod verantwortlich ist, sehr gut war. Es hat einen neuen Zugang zu den ganzen Dystopien gegeben und schon alleine deswegen war ich neugierig auf den weiteren Verlauf. Aber ich finde, dass die Autorin aus dieser interessanten Idee viel zu wenig heraus geholt hat.

Schon von Beginn an wirkte die Geschichte mit der totalitären Überwachungs- Gesellschaft sehr abgekupfert von anderen Büchern wie ‚Uglies‘, ‚Matched‘,… in der die Hauptprotagonistin, hier Lena, selbst von diesem System überzeugt ist und erst nach und nach bemerkt, dass es nicht richtig ist. Wie so oft in solchen Büchern gibt den Anstoß dazu ein attraktiver Junge, in diesem Fall heißt er Alex, der sich von einem Treffen auf das andere in Lena verliebt. Zusammen sind sie nun dazu gezwungen sich heimlich gegen das System zu stellen, ansonsten droht ihnen das Gefängnis oder sogar der Tod.

Besonders Lena kommt mir im ganzen Buch, vor allem am Anfang, sehr naiv und blauäugig vor und verleugnet sich selbst. Auch die Tatsache, dass immer wieder angesprochen wird, dass Lena nicht das attraktivste Mädchen ist, aber ihre beste Freundin aussieht wie ein Model, aber trotzdem im Endeffekt Lena die ‚besondere’ ist, hat mich öfter mit den Augen rollen lassen. Wie oft muss man sowas noch lesen? Aber gerade hier hat es mich des Öfteren zum ‚fremd- schämen‘ veranlasst. (Wenigstens ist mir in diesem Buch ein weiteres Liebestriangel erspart geblieben, welche nur allzu gerne in Jugendbüchern verwendet werden)
In meinen Augen war Alex das einzige positive in dem Buch und, wie schon oben erwähnt, auch die Grundidee, dass Liebe eine Krankheit ist und wir ohne sie und den einhergehenden Gefühlen, wie auch den verbundenen Schmerzen, glücklicher und gesünder wären.

Was mir neben dem Schreibstil ebenfalls nicht gefallen hat, war die Handlung, welche ich ehrlich gesagt von den ersten Seiten an fast genauso kommen sah. Es war wenig Spannung oder überraschende Wendungen enthalten, die mich stocken ließen. Entweder hat Oliver zu eindeutige Hinweise im Verlauf des Buches gegeben oder die Handlung war zu geradlinig, dass man auch ohne viel Überlegungen auf diese Schlussfolgerungen kommen konnte.

! SPOILER WARNUNG !
Hier stoppen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt!


Um die Story kurz zusammen zu fassen: Ahnungsloses Mädchen und intelligenter, attraktiver Junge verlieben sich ineinander, in einer Welt wo Liebe verboten und als Krankheit angesehen wird. Was passiert dann?
Sie müssen es verheimlichen! Und klären nebenbei noch ein paar weitere unschöne Details in dieser verkorksten Gesellschaft auf und versuchen anschließend abzuhauen und zu fliehen. Bitte hebt die Hand – für wen war es nicht klar, dass einer von den beiden es nicht schafft? Und so wie beim Ende, ging es mir fast das ganze Buch! Ich hätte es eigentlich gar nicht komplett lesen müssen, um zu wissen was passiert. Es hätte nur die Ausmalung mit der poetischen Schreibweise gefehlt, was mich nicht gestört hätte.

Wenn ich mir jetzt meine Rezension nochmal ansehe und in Betracht ziehe, wie sehr ich mich beim Schreiben der Rezension geärgert habe, muss ich zugeben, dass ich doch mehr von diesem Buch enttäuscht war, als ich mir eingestehen wollte. Daher revidiere ich meine Bewertung von 2,5 auf nur mehr 2 Punkte. Ob ich das zweite Buch in dieser Serie auch noch lesen werde, steht in den Sternen. Es wird aber eher unwahrscheinlich sein. Es ist nicht mein Buch gewesen und nun bin ich neugierig wie ihr dazu steht. Ich freue mich auf Kommentare bezüglich eurer Meinung zu ‚Delirium‘.
Mehr Infos auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/