6 Followers
5 Following
MartinaBookaholic

MartinaBookaholic

Currently reading

Rette Meine Seele
Rachel Vincent
Das Lied von Eis und Feuer 7: Zeit der Krähen
George R.R. Martin

Lover Unleashed (Black Dagger Brotherhood, Book 9)

Lover Unleashed (Black Dagger Brotherhood, Book 9) - J.R. Ward English Review:
I’ve been really looking forward to read this book and finally to dive into the world of the brothers again. Particularly because I found Payne from the 1-2 books before very interesting, in which she has already briefly showed up. And also her relationship and the circumstances which have led her on this side were well prepared and let me hope for much. Unfortunately this book in the Black Dagger series couldn’t fulfill my expectations and it’s, after the previous 4 great books, only average.

I really wanted to love this book because I’m a huge fan of the brothers, as well as of J. R. Ward, but I must be honest to myself and I’ve to admit to myself that it hasn’t completely worked for me, like the rest of the Black Dagger books. There were some things in it which have disturbed me, as for example the fact that Ward has put the relationship of Vishous and Jane in the foreground. What wouldn’t have disturbed me much, if she wouldn’t have presented my favorite character Vishous again as a coldblooded, mean emotion cripple. First because we already had this in the 5th book (Lover Unbound) and secondly because it didn’t fit and seemed fake, and he just isn’t like that.
Another point was that here I’ve missed the fights against the lessening society, the breath-taking tension plot with its many storylines and with all of this the book have lost a little of its action and awesome thrill.

For me this book seemed, like it was a first book in a new series in which new character were introduced and new connections were built up in the plot. Hence, I’m quite sure that by now Ward plans, for every single character from this barbarian troop from the old country with Xcor and Throe, to spin her series further and to write also own books for each of them. But we will see …
Furthermore in this book I couldn’t get a good connection with the main characters Payne or Manny. What disturbs me because I really wanted to like, to love Payne, but she wasn’t present enough. For my taste she hasn’t given enough from herself, if it’s now from her thoughts or her feelings… unfortunately, she left little impression on me and has left my quite cold and uninterested while reading her story.

What has disturbed me the most was that this here was the first book since book 2, in which there was nothing about John Matthew! Nothing – not at all, maybe just 2 sentences and that was way not enough! John Matthew was since Lover Eternal (book #2) a fixe constant in these books and there was always a part about him which I really liked and found first-class and diverse and touching. Especially because of his connection with Thor or his friendship with Qhuinn and Blay or his own relation with Zsadist because by their past.
This all was away and I’ve really missed it very much and I fear that this ‘trend’ will also remain in the next books.

Moreover, there was also no mention if Thor, not even with a syllable and this very uncharacteristic, if you consider that the next book is his story and that he’s playing the ‘leading role’ in it. Up to now Ward has already given priority to the characters which are the main ones in the next book to already show their secret sides with which they have to struggle, but also here – nothing.
So we all have to wait till Lover Reborn to see how this whole story will go on, because I can’t get rid of the feeling that somehow a new era holds place in the books, like I already had in the book # 4-5, in which the young vampires have won priority (John Matthew, Qhuinn, Blay).

Even if I have listed almost only negative points, I still have liked the book and even better than many others. It was like always a quick and fast reading and has led me in another great world. And only because I would have liked some things differently in it, I wouldn’t say that it was generally bad. For me it’s an average book with which I can live with, however, thought not a book which I’ll read again so often, like the other books in this otherwise amazing series.




Deutsche Rezension:
Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut und darauf, endlich wieder in die Welt der Brüder einzutauchen. Besonders weil ich Payne aus den 1-2 Büchern vorher sehr interessant fand, in denen sie bereits kurz vorgekommen ist. Auch ihre Verwandtschaft und die Umstände, welche sie auf diese Seite geführt haben, waren gut vorbereitet und haben mich auf viel hoffen lassen.

Leider konnte aber dieser Teil in der Black Dagger Reihe nicht meine Erwartungen erfüllen und er ist nach den vorigen 4-top Büchern, leider nur mittelmäßig. Ich wollte dieses Buch wirklich lieben, weil ich ein riesiger Fan der Brüder, wie auch von J. R. Ward bin, aber ich muss ehrlich zu mir selbst sein und mir eingestehen, dass es dieses mal nicht, so wie sonst, für mich funktioniert hat. Es waren einige Dinge darin die mich gestört haben, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Ward wieder sehr die Beziehung von Vishous und Jane in den Vordergrund gerückt hat. Was mich nicht gestört hätte, hätte sie nicht meinen Lieblingscharakter Vishous wieder als kaltblütigen, gemeinen Emotionskrüppel hergestellt. Erstens weil wir das bereits im Band 5 (Lover Unbound) hatten und zweitens es nicht passte und aufgesetzt wirkte.

Ein weiterer Punkt war, dass mir hier die Kämpfe gegen die Lesser, der atemraubende Spannungsbogen mit seinen vielen Handlungssträngen gefehlt hat und alles irgendwie an Action und Nervenkitzel verloren hat. Für mich wirkte es, wie ein erstes Buch in einer neuen Reihe, in welchem wieder neue Charaktere vorgestellt und neue Verknüpfungen im Plot aufgebaut werden. Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass Ward schon jetzt plant für jeden einzelnen Charakter, aus dieser barbarischen Truppe aus dem alten Land mit Xcor und Throe, ihre Reihe weiter zu spinnen und auch ihnen ein eigenen Buch zu schreiben. Aber wir werden sehen…

Außerdem konnte ich in diesem Buch wenig Bindung mit den Hauptcharakteren Payne oder Manny eingehen. Was mich selber leider etwas stört, weil ich Payne wirklich gerne sehr gemocht hätte, aber sie war zu wenig präsent. Sie hat nach meinem Geschmack zu wenig von sich gegeben, sei es nun von ihren Gedankengängen oder ihren Emotionen… sie hat leider wenig Eindruck hinterlassen und mich auch während des Lesens ziemlich kalt gelassen.

Was mich am meisten gestört oder sehr gestört hat, war dass das hier das erste Buch seit Band 2 ist, in dem nichts von John Matthew vorgekommen ist. Nichts – gar nicht, vielleicht 2 Sätze. John Matthew war seit Lover Eternal (Buch #2) eine fixe Konstante in den Büchern und es war immer ein Teil von ihm dabei, den ich klasse und abwechslungsreich und berührend fand. Besonders durch seine Verbindung mit Thor oder seine Freundschaft mit Qhuinn und Blay oder seinem eigenen Verhältnis mit Zsadist durch ihre Vergangenheit. Das war alles weg und hat mir wirklich sehr gefehlt und ich fürchte, dass wird auch in den nächsten Bändern so bleiben. Außerdem war auch mit fast keiner Silbe auch nur Thor erwähnt und das ist sehr untypisch, wenn man bedenkt, dass er im nächsten Buch die ‚Hauptrolle’ spielt. Bisher hat Ward die Figuren, welche im nächsten Buch behandelt werden, schon etwas in den Vordergrund gerückt und ihre verborgenen Seiten gezeigt, mit welchen sie sich plagen, aber auch hier – nichts.

Man darf also gespannt sein auf Lover Reborn und wie die ganze Geschichte weiter gehen wird, da ich nämlich das Gefühl nicht los werde, dass irgendwie eine neue Ära in die Bücher Einzug hält, ähnlich wie ab den Büchern 4-5, in denen die jungen Vampire an Priorität gewonnen haben.

Auch wenn ich jetzt einige negative Punkte aufgelistet habe, hat mir das Buch trotzdem noch besser gefallen als viele andere. Es war wie immer schnell zu lesen und hat mich in eine andere Welt geführt. Und nur weil ich einige Dinge gerne anders gehabt hätte, heißt es nicht dass es generell schlecht war. Für mich ein mittelmäßiges Buch, mit dem ich leben kann aber nicht wie die anderen Bände ein weiteres mal lesen werde.