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Gebannt. Unter fremdem Himmel

Gebannt: Unter fremdem Himmel  - Veronica Rossi, Franca Fritz, Heinrich Koop, Carolin Liepins English Review:
Unfortunately I’ve only borrowed this book by a friend of mine and I left it a long time aside, because I simply had too many other books to read and now I’m glad, that finally I’ve read it and I ask myself why I’ve waited so long for it. The reason was likely also that I didn’t want to read a dystopia again, but for me this book wasn’t like all the other dystopias, where a system rules and the protagonist must notice it, before he/ she stands against it, but here the main character was exiled at the beginning and then she was transferred to a completely other world which is more likely to the fantasy-genre than to the dystopian, what was very various and refreshing.
It was again definitive a book which I love and didn’t want to put aside any more and where I’ve checked constantly the side number to see how long I can still read, for the only reason, because I didn’t want it to end.

As usual in a dystopia, there was at first a lot of information and open questions, before the world was completely explained and we got to know where the story plays and what it is about. The idea of the author that the world lies in ruins because of this‚ Aether Storms‘ and that the people have built so-called ‘Domes’ to shelter them, was original for me and also the twits which have arisen. Also I liked the confrontation of this futuristic world in the artificially built biosphere and by contrast the world outdoors, in the outer wasteland or so-called ‘death zone’ in which were ‚millions possibilities to die‘.

In this unreal world Aria is exiled, after she falsely gets blamed to put up a fire in which three youngsters get killed. The destiny wants that she meets Perry, who was born in this outside world and is called an ‘outsider’ or ‘barbarian’ by the ‚dweller’, like Aria is one. They enter an alliance to help each other although Aria has a dreadful fear against this ‚savage‘, whose name is Perry and he also isn’t thrilled by her at all.

I think the history is really great, original and I could imagine everything very well, by the pictorial and nice description by Rossi. If I didn’t already love the characters and the plot so much, than her writing style would have been a highlight, but because I also find the rest first-class, the writing style of Rossi is just an additional brilliant ‘dot on the i’. Rossi’s language is fluid, good to read and nicely formulated without to overload it and in my opinion the perfect mixture for a great reading pleasure.

I could take the characters very fast in my heart, especially because of the inner strength of Aria and her power of endurance, although she actually has lost basically everything. However she doesn’t cry or whine, but she clenches her teeth and keeps going … step after the other. For me this is really refreshing for a female main character and you can also notice with every page, how much the author loves her character. What leads to the fact that one likes her as fast, but also let Aria grows too fast and become strong in a short time and thereby she also seems a little unrealistically perfect.

Her male counterpart Perry isn’t less interesting, like attractive and a character in which one can lose oneself. Therefore I’ve liked it very much that the author has written alternately from Arias or from Perry’s point of view to get to know also his thoughts and feelings. A highlight was the friendship and later the love story of them both, particularly because the author gave them time to let everything develop slowly and that appeared very authentic and I really liked it extremely much.

Though it is a YA book, it also happened in it more than just the typical ‘holding-hands‘ scenario, although it is only indicated by the author and it doesn’t disturb me, even if the book is already rated for the age of 14. Nowadays the youth is much more premature anyway than when we were at that age and hence it doesn’t disturb me, even if others see that different.
Therefore it’s appropriate for youngsters and for adults as well. And I also liked that there was an accurate end but which leaves a few things open for the next part, but not in such a way that one is tormented if one must wait for some time till the next book will be release. *great*
For more Information: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/13/review-under-the-never-sky/


Deutsche Rezension:
Ich habe mir das Buch leider nur von einer Freundin ausgeborgt und es lange Zeit liegen lassen, weil ich einfach zu viele andere Bücher zum Lesen hatte/ lesen musste und nun bin ich froh, dass ich es endlich gelesen habe und frage mich, warum ich so lange darauf gewartet habe. Wahrscheinlich war der Grund auch, dass ich nicht schon wieder eine Dystopie lesen wollte, aber für mich war das hier nicht wie die ganzen anderen Dystopien, wo ein System herrscht und die Protagonistin erst selbst bemerken muss, dass etwas falsch läuft und sich dagegen stellen, sondern sie wird zu Beginn verbannt und kommt dadurch in eine komplett andere Welt, welche mehr dem Fantasiegenre entspricht, als einer Dystopie, was sehr abwechslungsreich und erfrischend war.
Es war definitiv wieder ein Buch, das ich liebe und nicht mehr aus der Hand legen wollte und bei dem ich ständig die Seitenanzahl überprüft habe, um zu sehen wie lange ich noch lesen kann/ darf, aus dem einzigen Grund, da ich nicht wollte, dass es endet.

Wie immer in einer Dystopie, gab es anfänglich viele Informationen und offene Fragen, bevor die Welt in der die Geschichte spielt, vollständig erklärt wurde und man eine Ahnung hat, um was es eigentlich geht und wo man sich befindet. Die Idee der Autorin, dass die Welt in Trümmern liegt, durch diese ‚Ätherstürme‘ und die Menschen deswegen Zuflucht in so genannten Biospähren gesucht haben, war für mich originell und auch die Wendungen die sich ergeben haben. Auch mochte ich die Gegenüberstellung dieser futuristischen Welt in der künstlich erbauten Biosphäre und im Gegensatz dazu die Welt draußen, in der sogenannten Todeszone, in der es ‚Millionen Möglichkeit gibt zu sterben‘.

In diese unwirkliche Welt wird Aria verbannt, nachdem ihr fälschlicherweise die Schuld an einem Feuer und an dem Tod von drei Jugendlichen gegeben wird. Das Schicksal will es, dass sie ausgerechnet auf Perry trifft, der in dieser Außenwelt geboren wurde und von den ‚Siedlern‘, wie Aria eine ist, als ‚Außenseiter‘ oder ‚Barbar‘ benannt wird. Sie gehen ein Bündnis ein, um sich gegenseitig zu helfen, obwohl Aria vor diesem ‚Wilden‘ furchtbare Angst hat und er von ihr genauso wenig begeistert ist.

Ich finde die Geschichte wirklich toll, originell und man kann sich alles sehr gut vorstellen, durch die bildhafte und schöne Beschreibung von Rossi. Würde ich die Charaktere und die Handlung nicht schon so lieben, wäre bereits die Schreibweise der Autorin ein Highlight, aber da ich auch den Rest klasse finde, ist der Schreibstil von ihr noch ein zusätzliches, vorzügliches i-Pünktchen. Rossis Sprache ist flüssig, gut zu lesen und schön formuliert, ohne zu beschweren oder zu überladen zu sein. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung für ein schönes Lesevergnügen.

Die Charaktere konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, besonders durch die innere Stärke von Aria und ihr Durchhaltevermögen, obwohl sie eigentlich im Grunde alles verloren hat. Doch sie jammert nicht, sondern beißt die Zähne zusammen und macht weiter… einen Schritt nach dem anderen. Für mich sehr erfrischend für einen weiblichen Hauptcharakter und man bemerkt mit jeder Seite, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt. Was dazu führt, dass man sie ebenso schnell gerne mag, aber auch dazu, dass sie vielleicht zu schnell reift, stärker wird und dadurch auch etwas unrealistisch perfekt erscheint.
Ihr männlicher Gegenpart Perry ist nicht weniger interessant, wie attraktive und ein Charakter, in den man sich verlieren kann. Mir hat es deshalb sehr gut gefallen, dass die Autorin abwechselnd aus Arias oder aus Perrys Sicht geschrieben hat, um auch seine Gedanken und Gefühle kennen zu lernen. Ein Highlight war die Freundschaft und später die Liebesgeschichte der beiden, besonders weil sich die Autorin Zeit ließ, um alles langsam entwickeln zu lassen, dass sehr authentisch wirkte und mir unbeschreiblich gut gefallen hat.

Es ist zwar ein Jugendbuch, aber es kam auch mehr vor als nur das typische ‚Händchen halten‘, obwohl es die Autorin nur angedeutet hat, was mich persönlich jetzt nicht stört, auch wenn das Buch bereits ab 14 angegeben ist. Die Jugend heutzutage ist sowieso viel frühreifer als wir damals und daher stört es mich nicht, auch wenn das vielleicht manche anders sehen werden. Daher ist es für Jugendliche ebenso geeignet, wie für Erwachsene. Mir hat auch gefallen, dass es ein ‚richtiges‘ Ende gab, das zwar für einen Nachfolger ein paar Dinge offen lässt, aber nicht so, dass man gequält wird, wenn man nun eine Zeit lang auf den nächsten Teil warten muss. *toll*
Mehr Infos auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/11/rezension-gebannt/