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Renegade

Renegade - Tiefenrausch (Renegade, #1) - J.A. Souders, Charlotte Lungstrass English Review:
First of all – the cover is absolutely beautiful and it partially also shows greatly the contents of this underwater town. I’ve been totally glad when I’ve got the book and also after the first shock, I’ve liked it really much. Why a shock? The first pages were written very easy, the statements and thoughts of the central figure Evelin, or briefly called Evie, were childish and very irritating, because they sounded like rehearsed texts and they’ve also confused me, to be honest. I already thought ‚oh no’ – what is this for a weird person and the book probably won’t be right for me. Moreover I had the feeling to be stucked in the movie ‘Groundhog Day’ and I was already expecting the worst.

But there I have judged a little too rash, because Evie has entirely changed and transformed and then her ‚true-self’ appeared and there is also a reason for her first weird behavior and thinking, which got explained and solved throughout the story.

Of course at this point you ask yourself what has happened to start this abrupt change, in a society which lives completely isolated and self-sufficiently in a built world below in the sea – in the so-called ‘Elysium’. The people of Elysium fled from the war, which has ruled some decades before on the surface, to live in this refuge and come to peace. Of course they are ready to do everything for this peace and for the protection of their town in the deep ocean, some more than others. Particularly ‚mother’ – the leader in Elysium – has prescribed her life for this town and for the backup of the future. Evie is her adopted daughter and therefore she is trained in all to become the next leader in the Elysium.

But her destiny changes, after a surface dweller succeeds in breaking into Elysium. He gets arrested by the guards and now Evie should try to receive special answers from him. How did he find them? How did he get in? Whether there are even more, which will follow? etc. But Gavin – this is his name – doesn’t let himself get into this questioning so easily and involves Evie in a questions–answers-play and with that he not only lures her slowly from her reserve and win her for himself – but also the readers and above all me :)

I also liked Evie, because she’s a figure which can also sort things out and stands up for herself and for other people or important values. I found that great – no matter which consequences she may gather from it. But Gavin, Gavin, was simply great! Slowly I’ve fallen in love with him together with Evie more and more, also although he had bright hair and I have pictured him at first dark-haired. He is the typical warrior, with a gentle side and a bright mind. He only could have had quietly some more rough edges, but I think, we will see them in the next part.

Otherwise, according to other characters in the book, it was quite thin. Primarily it was about these two figures, or also about ‘mother’, the remaining ones were just minor characters and thus they also appear neutral in the action.

There we would be at the story of the book, which has increased greatly, with a slow entrance – to describe the situation in Elysium – with growing tension, which tapers almost at the end to the final highlight. Sometimes it was a little bit nerve-wracking for me and particularly the second part – at the end – it was also a little fierce. So the also appears blood – a lot of blood – dangerously, also terrible scenes for the head cinema and though here it hasn’t disturbed me, I even found it super-duper. But I think that the recommended age for the book is too young with 13-17 years, and I think it should be raised to 15+.

I have liked the end very well and I was glad about how it has gone out. For me it was a ‘true end’ and if you ask me, this book also wouldn’t need a second part, but could also stand alone. It even would be refreshing to read once again an independent stand-alone book in the fantasy/ YA book genre. But of course a few threads and questions stay open and point to another, second part and I’m curious on the further ideas, Souders still has to offer here.
For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/09/08/review-renegade/



Deutsche Rezension:
Zu allererst – das Cover ist zwar total schön und es gibt auch teilweise den Inhalt dieser Unterwasserstadt wieder – ABER alle Protagonisten in diesem Buch sind BLOND – und nicht wie hier gezeigt schwarzhaarig. Bitte daran denken, ich habe mich nämlich darüber etwas geärgert während dem Lesen.

Aber nun weiter zum Buch – Ich habe mich total gefreut, als ich es bekommen habe und auch nach dem zweiten Schock, hat es mir richtig gut gefallen. Warum noch einmal Schock? Die ersten Seiten waren sehr einfach gehalten, die Aussagen und Gedanken der Hauptfigur Evelin, oder kurz Evie genannt, waren kindlich und sehr irritierend, da sie wie einstudierte Texte wirkten und sie haben mich auch ehrlich gesagt verwirrt. Ich dachte schon, ‚oh nein’ – was ist das für eine schräge Person und das Buch wird wohl nichts für mich sein. Außerdem hatte ich das Gefühl in dem Film ‚Und täglich grüsst das Murmeltier’ festzustecken und ich war schon auf das schlimmste eingestellt. Aber da habe ich etwas zu vorschnell geurteilt, denn Evie hat sich von Grund auf geändert und verwandelt und ihr ‚wahres Ich’ kam später zum Vorschein und es gibt auch einen Grund für ihr anfängliches bizarres Verhalten und Denken, was im Verlauf der Geschichte erklärt und gelöst wird.

Natürlich fragt man sich an dieser Stelle, was passiert ist um diese Veränderung auszulösen, in einer Gesellschaft, die völlig abgeschieden und autark in einer erbauten Welt unten im Meer lebt – im sogenannten Elysium. Die Menschen von Elysium sind vom Krieg, der einige Jahrzehnte zuvor an der Oberfläche geherrscht hat, in dieses Refugium gekommen um ein Frieden zu leben. Natürlich sind sie bereit für diesen Frieden und für den Erhalt ihrer Stadt im tiefen Ozean alles zu tun, manche mehr als andere. Besonders ‚Mutter’ – die Führerin/ Herrscherin im Elysium – hat ihr Leben verschrieben für diese Stadt und für die Sicherstellung der Zukunft. Evie ist ihre Adoptivtochter und die somit wird sie in allem ausgebildet, um die nächste Herrscherin im Elysium zu werden.

Aber ihr Schicksal verändert sich, nachdem es einem Oberflächenbewohner gelingt in Elysium einzubrechen. Er wird von den Wachen festgenommen und Evie soll nun versuchen gewisse Antworten von ihm zu erhalten. Wie er hierher gefunden hat? Wie er rein gekommen ist? Ob es noch mehr gibt? usw. usf. Aber Gavin – so ist sein Name – lässt sich nicht so einfach auf diese Verhör ein und verwickelt Evie in ein Fragen – Antworten Spiel und somit kann er nicht nur Evie langsam aus der Reserve locken und für sich gewinnen – sondern auch die Leser und vor allem mich :)

Ich mochte ja auch Evie, da sie eine Figur ist, die auch anpacken kann und sich einsetzt für Leute und Werte, die ihr wichtig sind. Das fand ich toll – egal welche Konsequenzen sie daraus bezieht. Aber Gavin, Gavin, war einfach klasse! Ich habe mich gemeinsam mit Evie langsam immer mehr in ihn verliebt, auch obwohl er helle Haare hatte und ich ihn mir zu Beginn dunkelhaarig vorgestellt habe. Er ist der typische Krieger, mit sanfter Seite und hellen Verstand. Er hätte ruhig ein paar mehr Ecken und Kanten haben können, aber ich denke, das werden wir dann noch im nächsten Teil sehen.
Ansonsten war es Charakter-mäßig ziemlich dünn im Buch. Hauptsächlich ging es um diese zwei Figuren, oder auch um Mutter, die restlichen waren Nebenfiguren und so farblos erscheinen sie auch in der Handlung.

Wo wir bei der Geschichte wären, die sich gut gesteigert hat, mit einem langsamen Einstieg, um die Situation in Elysium zu schildern, mit anwachsender Spannung, die sich fast zum Ende hin zu einem Höhepunkt zuspitzt. Manchmal war es etwas nervenaufreibend für mich und besonders der zweite Teil, zum Ende hin, war dann doch schon etwas heftig. Also es kommt auch Blut vor – viel Blut – gefährlich, auch grausige Szenen für das Kopfkino und hier hat es mich zwar nicht gestört, fand es sogar ganz toll. Aber ich denke, dass das empfohlene Alter von 13-17 zu jung ist, und es auf 15 angehoben werden sollte.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich war froh, wie es ausgegangen ist. Für mich war es ein richtiger Abschluss und wenn es nach mir ginge, bräuchte das Buch auch keinen weiteren Teil, sondern könnte auch so alleine stehen. Wäre auch einmal ganz erfrischend ein eigenständiges Fantasie-/ Jugendbuch zu lesen.
Aber natürlich bleiben ein paar Fäden und Fragen offen und weisen auf einen weiteren, zweiten Teil hin, wobei ich gespannt bin auf die weiteren Ideen, die Souders hier noch zu bieten hat.
Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/09/03/rezension-renegade-tiefenrausch/