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Frostkuss

Frostkuss  - Jennifer Estep English Review:
What should I say about this book? First of all I’ve to say, that I don’t understand, why so many readers entitle this book as a ‘masterpiece’, or rate it with 5 points?!
Okay, I don’t want to be unfair, the book was quite nice and I could read it very quick because of the easy writing style, but well, it wasn’t really special for me – rather a box full of cliché and without much inventiveness.

Am I now too hard with the book? Maybe a little, because nevertheless I still rated it with 3 points (EDIT: after writing this review I had to reduce it to 2.5 points), which means it’s actually an average book. But now if I think back to it, I’ve to confess that there were a few things in it which have exceptionally disturbed me.

I want to start with the very childish language and go on with the naive, babyish, intolerant main protagonist Gwen. (I just had to look up her name, which I do almost never, so you can see, how much I’ve liked this character or how she got stucked in my memory – ‘almost‘ not at all.)

It begins in the middle of the plot in the Mythos Academy on which Gwen goes recently, and here now it is constantly written, over pages and pages, how attractive and special everybody here are, how swanky, vain and rich and that this school, which is lead like an élite university, as well as the students themselves show off everything.
Of course Gwen isn’t rich, doesn’t come from a snobbish family (*surprise*) and stands totally above those things. It’s only funny, that their wealth and money it’s mentioned in every chapter …

Well, apart from that fact, the plot with the murder cases in the Academy is interesting at first, but the twist and the ways which lead to the end and present the ‘real’ culprit, however were very unimaginative or better said predictable. I don’t know why, but the more I think about it, the more does this book upset me, because I can’t understand, that everybody find it so great?!
For me it seems that Estep has just goggled a little bit, easily put up a quite normal ‘snob’s school’, and added a poor, small girl and a few mythological aspects, which even weren’t used originally, but simply in such a way, as well as every other could come up with.
A white building with ivy here, a few statues of gods there, some swords and weapons over there … and violà – everybody is excited and praise the book! Unfortunately I don’t.

What adds to that is this is arcane, dark, strong, mysterious … *bla bla bla* guy, who can break all girl’s hearts, was even already in the bed with 90% of these snob’s schoolgirls– but of course he falls for the little, naive, dumpy-dressed Gwen. Oh, how cute! Or rather not authentic?

I don’t know how someone can find that so great again. First of all something like that was in books already the 2.000 times! And secondly, the guy isn’t actually nice and with such a reputation, I wouldn’t want at all, that he gets interests in me, regardless how hot he may look. Please, there have to be less superficiality in a book, or at least a guy who isn’t completely ugly, but with humor, intellect and a good heart, who doesn’t only want to have sex but also other things?

Now we come to the question what I’ve liked in the book: As I’ve already mentioned, it was very easy and simple to read. Also I was interested myself in the Greek mythology and god’s stories and was glad to read about that subject. (Even, if it wasn’t used notable creatively…)
Moreover I could like Daphne and her friend quite well and it was nicely to read, with a little tension, even if I’ve foreseen a lot before.
For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/10/06/review-touch-of-frost/



Deutsche Rezension:
Was soll ich zu diesem Buch sagen? Zu erst einmal, dass ich nicht verstehe, wieso so viele dieses Buch als ‚Meisterwerk‘ betiteln oder mit 5 Punkten bewerten können? Okay, ich will nicht unfair sein, das Buch war ganz nett und man konnte es durch den sehr einfachen Schreibstil auch flott lesen, aber naja, wirklich besonders war es für mich nicht – eher Klischeekiste pur ohne viel Einfallsreichtum.
Bin ich jetzt zu hart mit dem Buch? Vielleicht ein wenig, da es ja doch noch 3 Punkte (EDIT nach dem Schreiben der Rezenzion ändere es doch noch auf 2,5 Punkte) bekommen hat und damit eigentlich als durchschnittliches Buch gilt. Aber wenn ich jetzt so zurückdenke, haben mich doch ein paar Dinge darin außerordentlich gestört.

Angefangen von der sehr kindlichen Sprache und der naiven, kindlichen, vorurteilsreichen Hauptprotagonistin Gwen. (Musste eben für den Namen nachsehen, was ich sonst nie mache, weil ich mir das merke – sieht man, wie sehr mir dieser Charakter gefallen hat bzw. wie er in meinem Gedächtnis haften geblieben ist – ‚fast‘ gar nicht. ^^)
Es beginnt mitten in der Handlung in der Mythos Academy, auf welche Gwen seit kurzem geht, und ständig wird hier nun seitenlang darüber geschrieben, wie schön und besonders hier nicht alle sind, wie großkotzig, eitel und reich und das die Schule, die wie eine Eliteuniversität geführt wird, wie auch die Schüler selber, das alles schön nach außen präsentieren. Natürlich ist Gwen nicht reich, kommt von keiner versnobten Familie (*Überraschung*) und steht total über diesen Dingen… – komisch nur, dass der Reichtum und das Geld er anderen in jedem Kapitel erwähnt wird!?

Gut, abgesehen davon ist die Handlung zu den Mordfällen an der Academy anfänglich noch interessant, aber die Twists und die Wege, die zum Ende führen und den ‚wahren‘ Übeltäter präsentieren, sind doch sehr einfallslos oder besser gesagt vorhersehbar. Ich weiß nicht warum, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr regt mich dieses Buch gerade wieder auf, weil ich nicht verstehen kann, dass es alle so toll finden?!
Auf mich wirkt es, als ob Estep einfach ein bisschen gegoogelt und ganz einfach eine normale ‚Snob-Schule‘ genommen, ein armes, kleines Mädchen reingestellt und ein paar mythologische Aspekte mit reingepackt hat, die nicht einmal originell verwendet wurden, sondern einfach so, wie auch jeder andere sie hätte verwenden können. Ein weißes Gebäude mit Efeu hier, eine paar Statuen von Göttern dort, einige Schwerter und Waffen weiter drüben… und voilà – alle sind begeistert und loben das Buch! Ich aber leider nicht. :/

Was hinzu kommt, ist dieser mysteriöse, dunkle, starke, geheimnisvolle …*bla bla bla* Typ, der natürlich alle Mädchenherzen brechen kann und sogar mit 90 % der Snob-Schülerinnen schon im Bett war – aber genau diesser Kerl verguckt sich in die kleine, naive, plump-angezogene Gwen. Ach wie niedlich! – Oder doch eher unglaubwürdig?
Ich weiß nicht, wie man sowas schon wieder toll finden kann? Erstens, war so etwas in der Art schon geschätzte 2.000 Mal da! Und Zweitens ist der Typ nicht wirklich nett und bei solch einem Ruf, will ich doch gar nicht, dass der sich für mich interessiert, egal wie geil er auch aussehen mag. Es muss doch möglich sein mit weniger Oberflächlichkeit in einem Buch auszukommen, bzw. einen Kerl geben, der nicht ganz hässlich ist, aber mit Humor, Intellekt und einem guten Herzen punkten kann, und der es nicht nur auf die Höschen seiner Eroberungen anlegt?

Nun kommen wir zur Frage, was mir an dem Buch gefallen hat: Es war wie schon erwähnt sehr einfach und auch leicht zu Lesen. Auch interessiere ich mich selber für die griechische Mythologie und Göttergeschichten und war froh einmal darüber zu lesen. (Auch wenn es nicht besonders kreativ verwendet wurde…)
Außerdem konnte ich Daphne und ihren Freund ganz gut leiden und es war eine nette Unterhaltung, wenn man nicht mehr viel mitdenken möchte – mit ein wenig Spannung, auch wenn ich viel früher den Ausgang erahnt habe.
Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/10/04/rezension-frostkuss/