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Der letzte Zauberlehrling

Der letzte Zauberlehrling (Der letzte Zauberlehrling, #1) - Gerd Ruebenstrunk Deutsche Rezension:
Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders da ich das erste Mal bei Blogg dein Buch als Rezensentin ausgewählt wurde. Was ich mir hier aufgrund des Covers und auch der Inhaltsangabe erwartet habe, war zwar keine Harry Potter-Geschichte – das wäre auch langweilig gewesen – aber ich habe hier gehofft, genauso verzaubert zu werden, wie es bei den Potter-Büchern der Fall war. Leider wurde ich aber enttäuscht und ich kann nicht ganz verstehen, dass ich bisher die einzige bin, die Probleme mit der Geschichte hat. Zumindest wirkt es so, wenn man sich auf Lovelybooks oder Goodreads umsieht.

Was hat mich am meisten gestört? Ich weiß nicht, wie es genau beschreiben soll, aber ich bin durchwegs nicht in die Geschichte rein gekommen und konnte auch keine Verbindungen zu den Figuren darin herstellen.
Humbert hat es wirklich versucht, aber er war mir einfach zu unwichtig, ich habe mit seinem Schicksal nicht mit gefiebert, auch mit sonst keinem, was sehr untypisch für mich ist.
Eigentlich habe ich mich gefreut, wieder aus der Sicht einer männlichen Hauptfigur zu lesen, aber er war mir oft zu hin und her gerissen. Er hat zwar nicht aufgeben, sondern weitergemacht, aber auch genug gejammert und sich selbstbemitleidet, besonders was seine ständige Eifersucht wegen Aggie (was für ein Name?^^) betrifft.

Das Schlimmste war aber definitiv die Handlung, die äußerst zäh und langwierig zu lesen war und oft hätte man einige Seiten einfach weiterblättern können, ohne viel zu verpassen bei den endlosen langen inneren Monologe oder bei den Umgebungsbeschreibungen. Irgendwie ist nichts passiert, besonders zur ersten Hälfte des Buches, bevor sich die Gruppe entschieden hat, was zu unternehmen. Dann wurde es zwar besser, aber nicht so sehr, dass ich mit Eifer weitergelesen hätte. Ich gebe es zu, das Lesen bei diesem Buch war nur ein Muss und ich hätte es am liebsten bei der Hälfte abgebrochen. Aber da es ein Rezensionsexemplar war, wollte ich es auch beenden.

Die Begebenheiten im Buch, die man sich magisch und bezaubern vorstellt, waren mir zu wissenschaftlich dargestellt und zu kühl für ein Jugendfantasiebuch, mit zu viel Hintergrunderklärungen. Noch dazu, wenn man bedenkt wie jung die Protagonisten eigentlich sind, haben sie sich dafür nicht immer so verhalten.
Auch gab es wenige Überraschungen, da vieles vorhersehbar war.

Das Ende war für mich okay und lässt auf eine weitere Geschichte schließen, wobei ich dabei nicht genau weiß, was Ruebenstrunk hier noch erzählen will, außer die Ausbildung von Humbert zum Zauberer oder Magier. Aber das werde ich nicht mehr erfahren, da ich diese Reihe nicht fortsetzen werde und mich lieber anderen Autoren zuwende.

German Cover:
Das Cover ist wirklich wunderschön mit dem Bild des Eiffelturms und davor Humbert, der seiner Zukunft entgegengeht. Auch die Machart ist wirklich traumhaft und die Sterne glitzern sogar im Licht. Tolle Verarbeitung und ein Bild, das zum Träumen einlädt.

All in all:
Das Buch ist leider nichts für mich, aber ich kann es trotzdem denjenigen empfehlen, die gerne junge Jugendbücher oder Kinderbücher mit Fantasie und Zauberei lesen, die aber nüchterner geschrieben sind. Vielleicht macht es mehr Spaß, wenn man andere Erwartungen an das Buch hat, aber für mich hat es leider nicht funktioniert, Doch ich weiß mit Sicherheit, dass es genügend andere gibt, die begeistert davon sind. Es passt wohl nicht jeder Autor mit jedem Leser zusammen. *schade*
Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/01/03/rezension-der-letzte-zauberlehrling/