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Pushing the Limits (Harlequin Teen)

Pushing the Limits - Katie McGarry Ich habe zwar schon von anderen gehört, dass dieses Buch gut sein soll, doch da ich des Öfteren einen anderen Geschmack habe – besonders bei Jugendbüchern – bin ich auch hier mit Vorsicht an die Sache gegangen. Und siehe da, es war total unnötig, weil ich das Buch geliebt habe! *hach* Eine wirklich schöne, herzensberührende YA-Liebesgeschichte, die zwar auch ein paar Kritikpunkte von mir bekommt, aber nur bei Nichtigkeit, die nicht ins Gewicht fallen.

In ‚Pushing the Limits‘ treffen zwei Problem-Jugendliche aufeinander, als sie zur gleichen psychologischen Schulberaterin gehen müssen. Das Schicksal bzw. Miss Collins, die Schulpsychologin, möchte, dass Echo ihrem Mitschüler Noah beim Lernen hilft. Was daraus wird sind zunächst viele Streitereien, später eine Offenbarung bis hin zu dem Zeitpunkt, als sie beschließen zusammenzuarbeiten, um an Collins Akten über sie beide zu kommen. Denn alle zwei brauchen die eigene Akte, oder sie glauben es zumindest, um damit ihr Leben wieder auf die Reihe zu bringen. Ich will hier nichts verraten, aber beide haben mir unendlich leid getan und ich muss zugeben, ich habe auch heulen müssen. Besonders am Ende, aber nicht weil es so traurig war, sondern weil ich so erleichtert war und mich ihre Befreiung, aus dem ganzen traurigen Schicksalsschlagen, zutiefst bewegt hat.

Die Geschichte wird in der Vergangenheit der Ich-Perspektive geschildert und wechselt dabei zwischen den Hauptfiguren Echo und Noah. Beide habe ich rasch ins Herz geschlossen und auch obwohl Noah der Bad Boy der dortigen High School ist, war er für mich nie ein Arsch oder jemand, der sich stark verändern musste, um später derjenige zu sein, der er am Ende ist. Für mich war er immer der aufrichtige, liebenswerte Typ, nur wollte er das nicht nach außen tragen und fast alle seine ‘schlechten’ Taten, hatten im Grunde gute Absichten.

Echo ist genauso ein Charakter, der anders ist, als er von den anderen Leuten im Buch gesehen wird. Nur wenn man die Wahrheit über sie kennt, kann man auch ihr Verhalten und ihr Leid nachvollziehen.
Und gemeinsam sind die beiden für mich unschlagbar und ihr seht schon, ich kann nicht mehr aufhören zu schwärmen. Also ja, das Zusammenspiel und die beiden als Pärchen, haben mir grandios gut gefallen. ;-)

Einiges war vielleicht in der Handlung vorhersehbar, aber hier ging es sowieso mehr um die Auflösung ihrer Vergangenheit und vor allem um die Gefühle, die dabei entstehen. Auch der Schreibstil der Autorin war maßgeschneidert zur Geschichte und hat die Emotionen noch weiter herausgearbeitet. Ganz großes Gefühls-Kino!

Leider war es mir bezüglich der Sache mit den Liebesszenen etwas zu ‚jugendlich’. Was mir sonst egal gewesen wäre, wenn auch der Rest eher wie eine seichtes Jugendbuch gewesen wäre, aber das Buch hat durchwegs erwachsener auf mich gewirkt und daher fand ich es schade, dass dann nicht ‘mehr’ zwischen Echo und Noah passiert ist.
Ein zweiter kleiner Kritikpunkt ist, dass es mir am Ende zu schnell vorbei war und ich bin generell kein Fan von so kurzen Epilogs, die nur schnell zusammenfassen was in den letzten zwei Monaten, seit dem letzten Kapitel passiert ist und dann einfach aufhören, wenn man noch lange nicht genug von den Charakteren und der Geschichte hat und man einfach noch etwas länger an ihren Leben teilhaben möchte. :)

Cover:
Finde ich sehr passend und auch schön. Mir gefallen besonders Echos Haare und die intime Annährung der zwei Figuren. *hach*

All in all:
Dieses Buch empfand ich als eine tolle Mischung aus den Büchern ‚Perfect Chemistry’ und ‚Beautiful Disaster’. Also wenn euch eines dieser beiden Bücher gefallen hat, wird dieses hier ganz sicher auch was für euch sein. *versprochen*
Mehr Info auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/01/10/rezension-pushing-the-limits/