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Rette Meine Seele
Rachel Vincent
Das Lied von Eis und Feuer 7: Zeit der Krähen
George R.R. Martin

Die Bestimmung

Die Bestimmung  - Veronica Roth, Petra Koob-Pawis Meine Gedanken zum Buch:
Der Anfang hat mich sehr an ein anderes dystopisches Buch erinnert, bei dem mir einfach nicht der Name einfallen möchte. Vor allem war es doch eine Mischung aus Hunger Games, Delirium, Uglies und Legend – aber das kommt immer darauf an, was man zuerst liest, daher ist es auch egal… denn dieses hier konnte mich nach gewissen Anfangsschwierigkeiten dann doch noch von sich überzeugen. Ich denke, die Hauptschuld daran lag an dem Hype und den hochgelobten Rezensionen der anderen, so dass ich nicht unbefangen und ohne Erwartungen in dieses Buch gehen konnte – obwohl ich es versucht habe.

Der Beginn war etwas schwierig, weil zuerst diese futuristische Welt mit ihren fünf verschiedenen Fraktionen beschrieben werden musste und zwar so, dass ich mir die Namen und die Eigenschaften der einzelnen merken musste. Doch schon nach einiger gewissen Zeit war das kein Problem mehr und ich konnte mit den Begriffen Amite, Ken, Ferox usw. etwas anfangen. Ich hätte mich wohl nicht für die Ferox entschieden, die gefährlichste und wage mutigste Gruppe, die aber dadurch vollends leben und immer wieder den Höhenrausch, gepuscht durch ihr Adrenalin, erfahren. Doch um wirklich eine richtige Ferox zu werden müssen zuerst einige schwierige Hürden und Prüfungen bestanden werden, was auch Missgunst und Verrat für Tris zur Folge hat.

Tris ist unsere Hauptfigur, aus dessen Sichtweise die Geschichte erzählt wird und sie ist außerdem laut ihrer Testergebnisse eine Unbestimmte. Das bedeutet, dass sie nicht nur für eine oder zwei Gruppen geeignet ist, sondern auch für andere und das macht sie zum Ziel für andere. Diese Frage, was genau eine Unbestimmte ist - bzw. warum das für Tris gefährlich werden könnte – wird immer wieder im Buch aufgegriffen, aber erst sehr spät erklärt, wobei mir das schon vorher klar war. Aber gut, ist ja auch ein Jugendbuch ;)
Tris hat mir gefallen, da sie anders war als die 0815 Teenie Mädchen, die normalerweise in Jugendbüchern vorkommen, da sie hart, stur, kämpferisch und mutig war. Sie hat nie klein beigegeben oder den Kopf eingezogen und durch ihre innere Stärke brilliert. Das einzige, was mich gestört hat, war ihre Schüchternheit und ihr prüdes Verhalten, dass natürlich durch ihre Erziehung zustande gekommen ist. Trotzdem habe ich dergleichen schon zu oft gelesen und es nervt mich einfach, wenn Mädels beim Händchen halten oder beim Umarmen gleich so verrückt spielen. Aber gut – es ist ein Jugendbuch, das muss ich mir in Erinnerung rufen.

Nun zu FOUR – jip, und hier höre ich ein kollektives Seufzen, Schmachten, Sabbern in der Runde und ehrlich gesagt, ich kann es teilweise nachvollziehen, warum fast jeder weibliche Leser Four verfallen ist, aber naja, soo toll ist er nun auch wieder nicht. Tut mir leid, vielleicht kommt ja in Band zwei noch viel mehr Besseres von ihm, aber leider habe ich dieses typische Kribbeln, dass ich oft auch beim Lesen solcher Bücher verspüre, nicht empfunden. Einmal kurz vielleicht beim zweiten Kuss, das war es aber auch. Four ist mutig und hat ein gutes Herz – aber irgendwie war er mir zu wenig präsent oder hat zu wenig gesagt und getan, um zu erklären, warum ein allgemeines in Ohnmacht-Fallen stattfindet, wenn sein Name genannt wird. Irgendwas habe ich da leider verpasst, daher hoffe ich auf Band Zwei, der mich dann hoffentlich eines Besseren belehrt ;)

Was mich auch in der Handlung gestört hat, war das einiges schon aus anderen Büchern bekannt war, sei es nun Hunger Games, Legend oder Delirium, was das brutale System angeht, oder Bücher wie die Plötzlich Fee oder die Uglies Reihe, in denen die Figuren wie Roboter manipuliert und eingesetzt werden. Daher hoffe, dass im zweiten Teil mehr eigenständige oder einfach frische, neue Ideen enthalten sind, die mich auch so begeistern können, wie die anderen Leser.

Auch war für mich das Ende teilweise nicht sehr überraschend und es war mir klar wie es zwischen Four und Tris kommt, was gut war, aber eben vorhersehbar. Und ich fand es schade, dass viele Figuren am Ende wie die Fliegen gestorben sind, das war meiner Meinung nach etwas unnötig.

German Cover:
Das Cover gefällt mir gut, besser als das Englische aufgrund der Farbgebung, und es passt auch zur Geschichte und zur Tris‘ Fraktion. Außerdem macht es neugierig auf die Geschichte.

All in all:
Ein guter erster Teil einer interessanten Trilogie, die aber doch ähnlich zu anderen Dystopien ist und die typischen Spannungen und Elemente eingebaut hat. Bisher ist es noch kein Überdurchschnittliches Buch, aber das kann sich ja im nächsten Teil noch ändern. Für Fans von Hunger Games, Uglies, Legend, …


Mehr Info zu dem Buch, findest du auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/14/rezension-die-bestimmung/

Was geschah mit Mara Dyer?

Was geschah mit Mara Dyer?  - Michelle Hodkin Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mich sehr lange auf dieses Buch gefreut und wollte es bereits ständig anfangen, musste aber den Leserunden-Starttermin abwarten, bis ich endlich in dieses Buch schnuppern durfte. Was mir am Anfang gleich aufgefallen ist, dass es gut zu lesen war… Nicht jetzt unbedingt total leicht, aber doch schnelllebig. Ich musste schon konzentriert lesen, da nicht so viele kurze Sätze vorkommen, wie in anderen Jugendbüchern und auch, weil es von der Handlung her nicht so einfach war, alles zu verstehen, zumindest am Anfang. Diese hat nämlich mitten im Geschehen begonnen und nur Fragen über Fragen in den Raum geworfen.

Zusammen mit Mara, unserer Hauptfigur, gehen wir auf Entdeckungsreise oder versuchen nachzubilden/ uns zu erinnern, was in dieser alles-veränderten Nacht passiert ist, in der drei ihrer Freund gestorben sind und sie als einzige, verschüttet unter einem alten Haus, überlebt hat. Aber Mara muss nicht nur damit umgehen lernen, sondern sie ziehen außerdem nach Florida, sie muss ab sofort auf eine neue Schule gehen und sie hat immer wieder Halluzinationen und Alpträume. Logisch, dass diese von ihren verstorbenen Freunden handeln und einem manchmal ganz schön Gänsehaut bereiten. Sogar mich hat es manchmal wirklich gegruselt, obwohl es eigentlich ‚nur‘ ein Jugendbuch Thriller mit mystischen Elementen ist. Ich sage hier nur – BADEWANNE! Wer das Buch schon gelesen hat, wird wissen, welche Szene ich meine.

Zu den Figuren muss ich leider sagen, dass sie – bis auf Mara – doch eher klischeehaft besetzt waren. Es gab den eingebildeten, aber auch charmanten Schönling mit Schlafzimmerfrisur oder den schwulen guten Freund, der gegen die gemeine, bissige Clique lästert, die Mara fertig machen will.
Mara war dagegen anders, aber das lag vermehrt wohl daran, dass sie nie ganz wusste, ob sie normal ist oder immer mehr den Verstand verliert. Genauso wenig wusste es der Leser und immer wieder wurden neue Fragen zu ihrer Vergangenheit oder zu ihrer geistigen Psyche aufgeworfen, die nie richtig beantwortet wurden. Zwar konnte ich einen Teil von Mara vorhersehen, aber es wird bis zum Ende nicht erklärt, warum es so ist. Denke, da müssen wir wohl auf den nächsten Teil warten.

Dafür fand ich aber Noah im späteren Verlauf ganz süß mit seinem eingebildeten, aber lustigen Gehabe, auch wenn er vielleicht etwas zu dick aufgetragen hat – aber dadurch wurde alles etwas lockerer und leichtlebiger.

Die Handlung war interessant und ich fand die Idee wirklich gut, nur finde ich, dass die Umsetzung eine Spur spannender oder schnelllebiger hätte sein können. Aber was mich wohl am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass immer wieder ein interessantes Thema / eine Wendung angeschnitten wurde, von der man mehr erfahren wollte, aber dann kam davon leider nichts mehr.

Außerdem war das Ende des Buches einfach nur schlimm für mich, weil es ein glatter Cliffhanger war und es mir jetzt extrem unter den Nägeln brennt, gleich mit Teil zwei weiter zu lesen… aber ich würde lieber auf die deutsche Veröffentlichung warten. Schaut dann doch besser im Regal aus, wenn alle die gleiche Edition haben – und das bedeutet für mich leider warten und zu hoffen, dass die Übersetzung rasch vonstattengeht.

Cover:
Mitunter eines der tollsten Cover, die ich heuer in den Händen gehalten habe. Wirklich toll gemacht und ich bin froh, dass das englische Bild übernommen wurde, aber die Schrift mit Schnörkel versehen und die Farbe etwas angepasst wurde. Das Cover ist wirklich großartig – ich liebe es.

All in all:
Bin jetzt auch schon fertig und es war etwas besser, als ein durchschnittliches Buch, daher die 3,5 Punkte, weil mir doch etwas die Spannung gefehlt hat und es an manchen Stellen zu träge voran gegangen ist. Außerdem mag ich es nicht, wenn zu wenige Fragen beantwortet werden, auf die man unbedingt jetzt schon eine Antwort haben möchte und nicht erst in einem Jahr oder so, wenn der nächste Teil herauskommt. Aber ich werde sicherlich weiterlesen und empfehle es an Fans von Jugendbüchern mit einer mystischen, Thriller-Note.

Mehr dazu auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/07/rezension-was-geschah-mit-mara-dyer/

Crossing

Crossing - Stacey Wallace Benefiel English Review:
It was nice and it was okay, but unfortunately also not more than that. Although I really looked forward to this book, it didn’t persuade me and it just wasn’t completely for me.

First the writing style of Benfiel has irritated me very much and I found it very chopped off, as well as messy, too bewilderingly and everything in the plot also happened much too fast – not only with the writing, but also by the development of their friendship and finally their relationship.

The characters were just like that. Nice but also not something special, so that they could moved me or touched me deeply in any chapter. For me everything was just flat and short, without depth.
Also this secret problem of Liam wasn’t really something for me, although I’m actually a tolerant person, but I don’t know whether I could live with this situation, if he would be my boyfriend. Please, don’t misunderstand me, everybody can live and be like they want, but to me as my partner I couldn’t fancy him *sorry*. Hence, it was also difficult for me to understand and to build up the connection. But Dani already had experience or had a similar past and so had less probably problems with it. At least it was turned and pointed out like that in the book.

A lot was very evident and not surprising at all, what I found a great pity. It was a 0815-plot in a not everyday love relationship. The idioms were all stereotyped and mostly I’ve waited only waited for the exact outcome, like I’ve foreseen it. It’s too bad that in my opinion she has broached this subject too superficial and inserted no new considerations.

Nice book which was written briefly and hence, it is to be read very quickly, but nevertheless no real recommendation from my side.

More Info about the book on my Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/17/snapshot-crossing/


Deutsche Rezension:
Es war nett, es war okay, aber leider auch nicht mehr. Dabei hatte ich mich wirklich darauf gefreut, aber es sollte wohl einfach nicht ganz für mich passen.

Zuerst hat mich der Schreibstil von Benefiel sehr irritiert und ich fand ihn abgehackt, wie auch durcheinander, zu verwirrend und es ging auch alles viel zu schnell. Nicht nur beim Schreiben, sondern auch bei der Entwicklung ihrer Freundschaft und dann ihrer Beziehung.

Die Figuren waren genauso. Nett aber auch nicht außergewöhnlich, sodass sie mich bewegt oder tiefgehend berührt hätten. Allesamt nur flach angeschnitten, kurz und bündig.
Auch dieses Geheimnis/ Problem von Liam war nicht wirklich etwas für mich, obwohl ich eigentlich ein toleranter Mensch bin, aber ich weiß nicht, ob ich mit dieser Situation hätte leben können, wenn ich seine Freundin wäre. Versteht mich nicht falsch, jeder kann leben und sein wie er will, aber als meinen Partner könnte ich ihn mir nicht vorstellen. Daher war es für mich auch schwer nachzuvollziehen und die Verbindung aufzubauen. Aber Dani hatte schon Erfahrung bzw. eine ähnliche Vergangenheit und hatte deswegen wahrscheinlich weniger Probleme damit. Zumindest wird es im Buch zu gedreht und darauf hingedeutet.
Vieles war sehr offensichtlich und nicht im Geringsten überraschend, was ich sehr schade fand. Eine 0815-Handlung in einer nicht alltäglichen Liebesbeziehung. Die Wendungen waren allesamt klischeehaft und man hat fast nur darauf gewartet, dass genau das passiert. Sehr schade, dass sie dieses Thema meiner Meinung nach so oberflächlich angekratzt hat und keine neuen Überlegungen einbaute.
Nettes Buch das kurz geschrieben wurde und daher rasch zu lesen ist, aber trotzdem keine richtige Leseempfehlung von mir.

Mehr Information zu dem Buch, findest du auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/17/snapshot-crossing/

Lions - Hitze der Nacht

Lions - Hitze Der Nacht - Shelly Laurenston, Karen Gerwig, G.A. Aiken Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch besteht aus einem mir unbekannten Grund aus zwei, eher kürzeren Geschichte, die einmal von Mace, dem Löwen-Gestaltwandler und der Menschenfrau Dez handeln und in der zweiten Geschichte von dem Löwen-Mann Shaw und der Wolfsfrau Lonnie.

Eigentlich habe ich mir hier mehr ein Urban-Fantasy-Buch erhofft, aber es war doch eher ein Erotikbuch, dass seine Reize hatte, aber an Handlung, Spannung und charakterlicher Tiefe etwas enttäuscht hat und oberflächlich blieb. Weniges daran war überraschend oder hätte mir den Atem vor Aufregung geraubt. Es war leider nur nett und das reicht leider nicht aus, dass mein Interesse auch für die nächsten Teile bestehen bleibt.

Trotzdem waren auch gute Elemente eingebaut und ich mochte den Humor der Charaktere und deren Sarkasmus. Oder auch das Ego der männlichen Figuren, die damit fast nicht durch die Tür kommen – so großes, wie Robbie Williams Ego – womit sie mich zwar manchmal mit dem Kopf schütteln ließen, aber auch zum Schmunzeln brachten.

Die Frauen in den Büchern waren auch alle sehr ähnlich. Laut, wild und nicht zu zähmen. Wobei Dez eher die brutale, knallharte Polizistin war, die Mace zu zähmen hatte, während Lonnie eine lebenslustige, quirlige, ‘don’t give a fuck’-Attitude hat, die einem manchmal schon zu viel wurde … aber dennoch noch sympathisch blieb.

Daher auch noch meine drei Punkte für das Buch, da es trotz fehlender Spannung und Überraschungen, doch nette Erotikelemente mit genügenden Reizen und liebenswerte Charaktere mit Witz hatte, auch wenn alles nur an der Oberfläche gekratzt hat. Hätte mir gewünscht, das eine längere, ausgefeiltere Geschichte im Buch gewesen wäre, aber man bekommt leider nicht immer das, was man möchte. Vielleicht das nächste Mal. ;)

German Cover:
Das Cover ist nett gestaltet und um einiges ansprechender, als die englische Edition. Außerdem weiß man auch gleich, um was es geht. ;)

All in all:
Eine nette erotische Lektüre, die seine Reize hat, aber nicht mit Spannung oder Tiefgang punkten kann. Leider etwas zu flach, obwohl es schnell und leicht zu lesen war.

Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/05/rezension-lions-hitze-der-nacht/

Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe: Kuss des Tigers 1: Roman

Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe: Kuss des Tigers 1: Roman - Colleen Houck Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, ich meine seht euch nur das tolle Cover an und die Inhaltsangabe klang auch gut und nach etwas Neuem/ Fantastischem. Aber trotz meiner guten Vorsätze und den Willen es zu lieben, konnte ich es nicht und bin kläglich gescheitert. Wenn ich ehrlich bin, war es gegen Ende sogar eine Tortur und ich wollte damit nur noch fertig werden, damit ich etwas anderes lesen kann.

Es begann ganz nett, wenngleich auch etwas langweilig und ohne interessante Passagen, bis zu dem Zeitpunkt, als Kelsey endlich nach Indien geflogen ist und die Handlung mehr Fahrt angenommen hat. Gut war auch noch, wie sich der Tiger schlussendlich zu einem Mann verwandeln konnte und hier auf menschliche Weise eine Interaktion zwischen Kelsey und dem Mann Ren stattgefunden hat. Hier muss ich wohl nicht erwähnen, dass er wie ein Adonis oder wie ein KriegerEngel aussieht (steht auch so im Buch^^).

Aber auch wenn endlich mehr Action aufkam, war diese leider immer nur kurz und dazwischen gab es dann wieder langweiligere Passagen, die zu sehr in die Länge gezogen wurden… das Buch ist relativ dick und man hätte hier einiges kürzen, bzw. straffen können im Text, um das Lesevergnügen zu erhöhen. Trotzdem haben mir aber Houcks Umgebungsbeschreibungen gut gefallen und man konnte sich die Welt Indiens, die Farben und Gerüche gut vorstellen.

Nun zu den Punkten, die mir nicht gefallen haben:
So gut die Umgebung auch beschrieben war, umso flacher waren die Charaktere. Allen voran die Hauptfigur Kelsey, die eigentlich 18!! sein sollte und der man eine geistige, emotionale Tiefe zutrauen würde, besonders nach den ersten Kapiteln. Doch anstatt sich weiterzuentwickeln verwandelt sie sich immer weiter in ein kleines, trotziges Kind. Außerdem konnte ich NIE eine Verbindung zu ihr aufbauen und ihre Gefühlswelt – die eigentlich nach dem Tod ihrer Eltern bewegend sein sollte – war viel zu flach und nicht wirklich beschrieben bzw. total einfach, ohne eine Erklärung. (Erinnerte an ‚Mimi spielt im Garten‘) – Man weiß nicht, wie sie sich fühlt, bzw. wird es schon geschrieben, aber immer nur ganz simpel, wie zb. sie ist nervös, sie ist glücklich, sie fühlt sich traurig… bla bla bla – aber nicht genau, wie das Gefühl ist, man merkt es nicht in ihrem Handeln, oder sie hat kein Ziehen, kein Drücken in der Magengegend… Nichts, dass darauf hindeuten würde. Sie ist nur glücklich oder traurig – aber das ist zu vage und man kann so ein Gefühl nicht einfach so hin schmettern, ohne näher darauf einzugehen.

Außerdem bilde ich mir gerne selber die Meinung über einen Charakter, daher hat es mich auch gestört, dass mir Kelseys Eigenschaften in den Mund gelegt wurden. Zum Beispiel Mr. Kadam, der ältere Freund und Helfer, sagt des Öfteren zu ihr, wie mutig sie nicht ist und wie INTELLIGENT!! oO, genau! Und das, nachdem sie einfach das Offensichtliche, was er ihr gerade erzählt hat, noch einmal zusammenfasst. *wirklich?* Oder sie löst Rätsel in den Höhlen, die ein Blinder/ Tauber/ Stummer herausfinden könnte. *grml*

Aber der große Bruch kam dann gegen Ende des Buches, als sie in dieser verborgenen Affenstadt, in diesem mythisches Gebiet waren und Ren dort für längere Zeit ein Mann sein konnte. In der einen Szenen im Tunnel – vor dem sie gewarnt worden waren und darauf hingewiesen, dass sie immer zusammen bleiben sollen – geht jeder seinen eigenen Weg! und plötzlich sind beide alleine und können sich nicht mehr finden, weil Täuschungen sie verwirren. Aber durch ihr Herz und ihre Gefühle für Ren, kann sie ihn nach einiger Zeit doch wieder aufspüren und sie sind glücklich, küssen sich und bla bla bla-…. Wäre doch nicht so schlecht, oder?
Aber nein, genau an dem gleichen Abend kommt Kelsey von einer Sekunde auf die andere plötzlich der Gedanke, dass sie doch nicht zusammen sein sollten. Zuerst himmelt sie ihn ständig an, dann denkt sie, sie hat keine Chance bei ihm und dann, als er sich in sie verliebt, zieht sie sich zurück, aus Angst irgendwann in der Zukunft von ihm abgewiesen zu werden! Dabei sagt sie ihm das nicht – nein, das wäre ja viel zu reif und erwachsen für Kelsey – nein, sie stößt ihn von sich mit gemeinem, schnippischen Bemerkungen oder lässt sich nicht mehr berühren, auch nicht, wenn er ihr nur kurz über einen Baum oder dergleichen helfen möchte. Ja, ja, das ist unsere Kelsey. Habe ich schon erwähnt, dass sie bereits 18! ist?? Verdammt ja – und sie hat noch nie einen Freund gehabt, noch nie jemanden geküsst, geschweige den einen Jungen attraktiv gefunden. Und nun zu ihrer Angst vor Enttäuschung – weil ja Ren so so so toll ist – das war lächerlich … ich meine – bekommen dann Frauen keine Kinder mehr, aus Angst sie könnten sterben und ihre Kinder müssten dann ohne Mutter aufwachsen? Oder heiratet niemand mehr, aus Angst irgendwann doch alleine oder verwitwet zu sein? Das ist doch kindisch! Kelsey ist 18 und keine 14 mehr! *grml*

Das gegen Ende dann auch noch Rens Bruder aufgetaucht ist, nachdem sie Ren weg gestoßen hat, war einfach nur mehr unglaublich nervig. Bei Kishan ist sie vor Freude herum gehüpft und hat ihn gedrückt, weil sie ja vorhin in der Geschichte gerade mal drei Wörter mit ihm geredet hat. Genau! Klar, dass hier wieder eine Liebesdreiecksbeziehung kommt und das hat mir dann auch den Rest gegeben. Diese Reihe kann ich damit also ohne schlechtes Gewissen abbrechen. Es hatte seine guten, netten Momente, aber die reichten leider nicht aus, um über die Charaktere / Kelsey hinweg zu sehen. *leider*

Cover:
Das Cover ist wunderschön und es zeigt außerdem perfekt Ren in seiner Tigergestalt. Außerdem sind die Schnörkel und die Schrift sehr schön gewählt. Gefällt mir richtig gut.

All in all:
Der Phantasieteil und die Umgebungsbeschreibungen waren okay und haben auch zu den zwei Herzen in meiner Bewertung geführt, neben Ren, der auch okay war. Aber der Rest konnte mich leider nicht überzeugen und Kelsey war seit Langem wieder ein Charakter mit dem ich von Anfang an nicht warm wurde und die ich gegen Ende sogar körperliche Schmerzen zufügen wollte. Sehr kindliche Charaktere, obwohl sie bereits erwachsen sein sollten und das angedeutete Liebestriangel nahm mir die letzte Hoffnung für das Buch.

Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/29/rezension-kuss-des-tigers/

MILA 2.0

MILA 2.0 - Debra Driza Abgebrochen

Stadt der Finsternis 04: Magisches Blut

Magisches Blut  - Ilona Andrews Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe noch immer noch nicht genug von dieser komplexen, wie auch grausamen Welt, die hier präsentiert wird und ich will immer noch mehr mehr mehr von Kate, aber auch Curran *schnurr*

Wieder einmal startet die Handlung einige Wochen bzw. Monate nach dem Ende des letzten Teils. Und nach all meiner Hoffnung geht Kate wieder alleine ihre Wege, da es mit Curran und dem Essen doch nicht so geklappt hat, wie gedacht. Zuerst war ich sauer, aber das war bevor ich wusste, was mich im späteren Verlauf noch alles erwartet und man wurde mehr als enttschädigt für die lange Warterei. Die ersten Annährungsversuche waren zum Brüllen komisch und später ging es dann endlich heiß her. *ja*

Leider hat mir die Geschichte in diesem Buch nicht so gut gefallen, wie jene im Vorgängerband, da es mir hier fast schon zu mythisch wurde bzw. diese ganzen Seuchen und Kämpfe zu oft vorkamen oder auch Curran ziemlich lange auf sich warten ließ. Aber dafür gab es viele neue Enthüllungen in der Hauptgeschichte und über die Vergangenheit von Kate, oder auch Curran, was mir außerordenlicht gut gefallen hat. Das lag daran, dass dieses Mal ein ganz besonderer Bösewicht am Werk war und nun deutet alles darauf hin, dass Roland die Schlinge immer enger zieht und der finale Hauptkampf in den nächsten 3-4 Bänden anstehen wird. Klingt alles sehr spannend und ist es auch! Aber ich habe daher auch wirklich Angst, dass Figuren sterben könnten, die mir sehr am Herzen liegen. Das wäre natürlich extrem schlecht und ich könnte sauer werden, aber bisher hat es die Autorin noch nicht gemacht. (ist halt doch nur George Martin dazu bereit seine Helden ständig sterben zu lassen )

Das Ende hat mir hier besonders gut gut gut gefallen und ich bin einfach verliebt in Curran und noch viel mehr in Curran und Kate zusammen. Die beiden haben mein Herz erobert, auch wenn es sich etwas hingezogen hat, aber nun kann ich gar nicht mehr genug von ihnen bekommen. *hach*schmacht*

Und auch hier habe ich etwas besonderes für die Fans – alles Szenen von Currans POV:
* Discovering Kate’s Lineage (zwischen Teil 3 und Teil 4)
* Meeting at Bernards
* Waking Up
* Council Meeting
* Curran and Mahon

German Cover:
Die Covers sind für mich nach wie vor nicht so toll, aber dafür gefällt mir ja der Inhalt total gut, daher ist es egal, wie die Verpackung aussieht

All in all:
Ein weiterer toller Teil in dieser grandiosen Reihe, der mich von sich überzeugen konnte. Auch wenn mir hier der Handlungsverlauf und die Geschichte nicht so gut gefallen hat, war es trotzdem ein Highlight, da die beiden Hauptfiguren endlich Vernunft gezeigt haben und mein romantisches Herz höher schlagen ließen. Ein Must-Read für alle Fans der Reihe und für Urban Fantasy-Liebhaber.

Falls die Links nicht funktionieren, gehe bitte auf meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/11/20/rezension-magisches-blut/

Stadt der Finsternis 03: Duell der Schatten

Duell der Schatten  - Jochen Schwarzer, Ilona Andrews Meine Gedanken zum Buch:
Nun hat mich endgültig der Kate Daniels-Virus erwischt und bin gerade in einem richtigen Rausch, in dem ich gar nicht mehr aufhören möchte. Die Spannung ist meiner Meinung nach mit jedem Teil besser geworden und das dritte Buch war es ein absoluter Page-Turner für mich.

Was sehr wahrscheinlich auch daran lag, dass es sich um Derek drehte, der ja einer meiner Lieblinge in der Reihe ist. Er hat sich nämlich wegen einem Mädchen ziemlich in die Scheiße geritten, will aber Kate nichts davon erzählen, sondern bittet sie nur um einen kleinen Gefallen. Es kommt wie es kommen muss – er wird brutal zusammengeschlagen und man weiß nicht, ob er es überlebt oder ob er dadurch als Loup wiederkommt.
Außerdem benimmt sich auch Jim komisch und steckt in einer Sache drinnen, die ihm aus dem Rudel verbannen oder Curran dazu zwingen könnte, ihn zu bestrafen. Hinzu kommt das neue Wesen, die aber allen Anschein nach Menschen sind, in Atlanta auftauchen und Ärger versprechen. Mittendrin befindet sich natürlich wieder Kate und versucht die Dinge in Ordnung zu bringen, mit ihrer typsichen witzigen, sturen Art.

Nicht nur, dass die Handlung mehr an Fahr aufgenommen hat und ich es vor Spannung gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, wird auch ENDLICH die Beziehung oder dieses Geplänkel zwischen Curran und Kate immer interessanter und spitzt sich zu. Natürlich gibt Kate noch immer nicht klein bei, aber man merkt immer mehr die ernsthafteren Absichten von seiner Seite aus, nur Kate kann sich nicht darauf einlassen. Was schade ist für den Leser, aber verständlich, wenn man ihre Geschichte kennt.

Wo wir bei dem nächsten Punkt wären, der mir in diesem Teil extrem gut gefallen hat – man erfährt endlich auch mehr über Kates Hintergrund, wer ihr Vater war, welche Rolle Roland spielt und es kommen einige Dinge ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet hätte und auch manche schrägen Eigenheiten von ihr erklären. Jetzt ist nur mehr die Frage, wann sie es auch Curran oder jemand anderen erzählt – bisher ist sie in dieser Sache noch ziemlich alleine und das ist schade.

Was ich wirklich toll fand, war das Ende – nicht nur weil wir endlich auch Currans Besorgnis und Gefühle durchschimmern sehen konnten, sondern auch weil es extrem witzig war und ich mit einem seeligen Lächeln das Buch beenden konnte. Wirklich toll *hach*schmacht* Will mehr!! :D

Und auch hier habe ich etwas besonderes für die Fans – alles Szenen von Currans POV zu diesem Teil:
* Stuck in the Cage
* Getting Out
* The Hot Tub ;)

German Cover:
Das Cover gefällt mir leider nicht so sehr, aber dafür passt der Inhalt, also kann ich auch mit dem Cover leben. ;)

All in all:
Ich bin verliebt! ♥ Nicht nur in die Welt, die Andrews hier komplex und verworren, aber auch unglaublich erfrischend und echt geschaffen hat, sondern auch in die Figuren, in die ich mich jedesmal ein wenig mehr verliebe. Toller dritter Band, der mit Handlung, Spannung und einer prickelnden Romanze punkten kann.

Mehr dazu auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/10/14/rezension-duell-der-schatten/

Stadt der Finsternis 02: Die dunkle Flut

Die dunkle Flut  - Jochen Schwarzer, Ilona Andrews Meine Gedanken zum Buch:
Auch der zweite Teil konnte mich leider noch nicht ganz hundertprozentig überzeugen, aber ich kann sagen, dass es mir noch eine Spur besser gefallen hat als Teil eins. Was die Handlung betrifft, da Kate hier auch ihre mütterliche Seite zeigen kann, da sie ein kleines Mädchen beschützt, deren Mutter verschwunden ist. Hier waren fast noch mehr Begebenheiten und Höhepunkte involviert, als im ersten Teil und ich konnte gar nicht schnell genug lesen – das Buch war innerhalb eines Tages AUSGELESEN! wow, und dabei bin ich nicht die schnellste Leserin, aber ich habe einfach nicht anderes machen können, als hier weiterzulesen und nach dem Ende hatte ich einen kleinen Book-Hangover.

Was zu einem darin liegt, dass ich mir wieder mehr in der Romanze erhofft hatte, aber wieder enttäuscht wurde. Man merkt zwar, dass sich Curran für Kate interessiert und ihr näher kommt, aber Kate sieht es nicht, hält sich selber für nicht hübsch genug bzw. für zu wenig feminin, mit ihren ganzen Muskeln, den Schwertern und Todesattacken auf ihre Feinde. Sie ist eine Frau, die austeilen und einstecken kann und genau das, können die meisten Männer nicht verdauen in einer Beziehung mit einer Frau – zumindest die schwachen Männer. Nur gut, dass Curran mehr als stark und fähig ist, was er auch sein muss als Anführer der Gestaltwandler in Atlanta. Also ja, er könnte sie ganz gut händeln… wenn sie nur etwas mehr ihre schönen Augen aufmachen würde, um seine Absichten richtig zu sehen und zu deuten. Aber ich denke, darüber werde ich mich wohl auch noch in den nächsten Büchern ärgern müssen. Kate ist nun einmal stur und muss immer die harte Tour wählen – aber ja, genau das mag ich auch an ihr, plus ihre schräge Art und ihren Humor. :-)

Die Geschichte hat mir hier im zweiten Band besser gefallen, auch wenn dieser mythologische Hauptfeind schwieriger zu beschreiben, zu greifen war, als im ersten. Dafür war der Rest interessanter und ich fand es schön, dass auch hier ein Wiedersehen mit Derek war und hoffe, dass er weiterhin ein fester Bestandteil in der Serie bleibt. Er ist irgendwie der kleine, freche Bruder, den mag manchmal eine kleben könnte, aber insgeheim einfach nur gerne hat.

Für alle Fans: Hier wieder der LINK zu Currans POV bei der Rettung von Kate und die Suppen-Szene! :)

German Cover:
Das Cover ist sehr ähnlich zum Cover des ersten Bandes und gefällt mir auch wieder gut, wobei die Frau am Englischen wieder einmal besser zu Kate passt, als die Frau auf dem deutschen Cover. ;)

All in all:
Eine kleine Steigerung zum ersten, wobei es noch immer Luft nach oben lässt. Die Welt und die Charakter werden klarer und bilden sich besser heraus. Langsam versteht man auch die Zusammenhänge und die Erklärungen ergeben Sinn. Wirklich eine komplexe, großartige Welt, die sich Andrews hier zusammengebastelt hat und die ich mit Freude noch genauer erkunden werde. Teil 3 ruft nach mir… :D

Mehr dazu auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/20/rezension-die-dunkle-flut/

Stadt der Finsternis 01: Die Nacht der Magie

Die Nacht der Magie  - Ilona Andrews, Jochen Schwarzer Meine Gedanken zum Buch:
Der Einstieg in dieses Buch oder in diese Welt war sehr schwierig für mich, und das, obwohl ich mich auf dieses Buch gefreut habe. Man wird direkt in die Geschichte, in diese ganz andersartige Welt hineingeworfen und kennt sich im ersten Moment hinten und vorne nicht aus. So ging es mir leider einige Zeit lang und es hat gedauert, bis ich die ersten Verknüpfungen bilden konnte und Verständnis aufkam.

Das gleiche Problem hatte ich anfangs auch mit der Schreibweise von Andrews. Nicht, dass sie generell schlecht wäre, aber zeilenweise fand ich die Schreibweise doch etwas komisch bzw. gewöhnungsbedürftig. Mir ist es so vorgekommen, als ob kurze Zwischensätze nicht ganz in diesen Moment reinpassen würden, in denen sie kurz versucht, diese Welt zu erklären. Das war irritierend, aber nachdem man sich eingelesen hat, war das auch kein Problem mehr für mich und ich konnte mich daran gut gewöhnen.
Wobei ich aber zugeben, muss dass es doch lang gedauert hat, bis ich mit Freude weitergelesen habe, aber dafür hat es mir danach eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn noch keine Romanze vorhanden war – was SEHR schade war, da ich das als Grundpfeiler in einer Geschichte brauche.

Curran fand ich in Ordnung, aber er war viel zu wenig und kurz anwesend, um mir eine richtige Meinung von ihm bilden zu können. Ich denke aber, das kommt dann noch in den nächsten Teilen. Dafür finde ich aber Kate richtig, richtig gut. Sie hat zwar eine kleine Klatsche und am Anfang war sie mir fast schon zu viel. Aber dafür ist sie eine lustige ‘Verrückte’ ;) mit einer sympathischen, wenn auch großmäuligen Art. Ich mag ihre Antworten, ihre Dialoge und Sticheleien, auch wenn sie es manchmal vielleicht etwas übertreibt *g* Sie ist stur und extrem tough und witzig. Besonders lustig fand ich es auch, dass sie Curran – den Anführer der Gestaltwander – immer wieder absichtlich reizt, obwohl sie weiß, dass sie es besser nicht tun sollte. :-)

Außerdem mag ich diesen jungen Derek, den Werwolf, der etwas später dazu gekommen ist, da er alles etwas aufgelockert hat … und durch ihn erfährt man auch etwas mehr über Kates weiche Seite, da sie sich um ihn gekümmert und versorgt hat.

Und auch wenn es anfangs wirklich schwer war diese Welt zu durchschauen, hat man am Ende doch einen ersten guten Eindruck dieser fast schon dystopischen, magischen Welt gewonnen, die in der Zukunft spielt und von Magie getränkt ist. Aber nicht wie bei Harry Potter mit Zaubersprüchen und einem Zauberstab, nein – es ist doch anders, irgendwie ‘echter’ und gut umgesetzt. Die Handlung war spannend und hat sich nach den ersten Problemen. wie oben beschrieben. zu einem richtigen Page-Turner entwickelt. Wobei mir hier fast schon zu viele Kampfszenen waren, bzw. ich doch Schwierigkeiten hatte, mir alle Monster genau vorstellen zu können.
Trotzdem, ein sehr interessantes Buch zu einer neuen Reihe, die ich sofort weiterlesen werde, da ich spüre, dass hier noch mehr kommt.

Außerdem für alle Fans: -> hier ist ein Link, der euch das erste Treffen von Curran und Kate aus Curran’s POV zeigt! (gehe dazu auf meinen Blog)

German Cover:
Mir gefällt das Cover im Großen und Ganzen wirklich gut, nur finde ich es etwas schade, dass die Frau darauf so gar nicht zu Kate passt, da würde die Frau vom englischen Cover ihr mehr entsprechen.

All in all:
Das war leider noch keine Meisterleistung, sonder etwas besser als durchschnittlich … aber ich denke, dass diese Reihe erst später besser bzw. richtig gut wird. Bisher fehlen leider einfach noch die packende Romanze und eine richtige Erklärung für viele Dinge, die kurz erwähnt oder angeschnitten wurden.

Für mehr Info zu dem Buch, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/17/rezension-die-nacht-der-magie/

Mein Sommer nebenan

Mein Sommer nebenan  - Huntley Fitzpatrick, Anja Galic Meine Gedanken zum Buch:
Gleich nach den ersten paar Seiten war mir klar, dass erstens mir das Buch gut gefallen würde, da ich den leichten Humor und die Schreibweise toll fand und zweitens, dass ihre Mutter einen gewaltigen Tick hat. Dies wäre normalerweise nicht so wichtig, aber hier hat es doch seinen Anteil an der Geschichte gehabt und auch die Hauptfigur Samantha geprägt.
Ihre Mutter hat einen Ordnungsfimmel, der nicht mehr normal ist, sondern nur ihren ordnungsliebenden Perfektionismus unterschreicht, den sie sich selber und eben auch ihren Kindern, Tracey und Sam, aufzwingt. Natürlich kommt es daher einer Sünde gleich, als Sam sich mit ihren Nachbarn, den Garrets anfreundet, allen voran mit Jase, nachdem ihre Mutter jahrelang über diese Großfamilie gelästert, geschnaubt und geseufzt hat. Das führt dazu, dass Sam ihre Freundschaft und später Beziehung zu Jase allen verheimlicht, aus Angst vor der Reaktion ihrer Mutter… sogar vor ihrer Schwester oder ihrer besten Freundin.

Das war für mich auch der Punkt, den ich an Sam am wenigsten mochte. Eigentlich ist sie ein netter, fürsorglicher, wenn auch manchmal ein Charakter, der sich von ihrer Mutter gerne ausnutzen lässt, aber sie ist liebenswert und nett … bis auf die eine Sache, dass sie nicht zu ihrem wahren Ich, ihren eigenen Entscheidungen und eben zu Jase und seiner Familie in der Öffentlichkeit steht. Das fand ich sehr schade und ihre Unaufrichtigkeit im Bezug auf die Garretts, diese Heimlichtuerei und dass sie und auch ihre Freunde den Problemen ständig aus dem Weg gegangen sind, hat für mich lange Zeit einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

Dadurch war leider auch die Handlung nicht sehr berauschend, da Probleme oft einfach ignoriert wurden und generell kam selten richtige Spannung auf, die einem die Luft anhalten ließ oder das Buch zu einem Page-Turner gemacht hätte. Versteht mich nicht falsch, es war nett zu lesen und es hat mir auch gefallen, aber trotzdem war es mir zu mau und es passierte viel zu wenig. Erst später als dieses Unglück passierte, dass bereits in der Inhaltsangabe beschrieben wird, spitzen sich die Dinge endlich etwas zu und zwingt die Figuren ihr Verhalten zu ändern – besonders Sam. Sie muss sich der Wahrheit stellen und für sich selber entscheiden, was sie damit anfangen möchte, wen sie wählt – die eine oder die andere Seite.

Nun zu Jase – ich mochte ihn im Prinzip recht gerne, aber er hat bei mir kein Kribbeln erzeugt doer einen Funken versprüht, den ich sonst von den männlichen Helden in Liebesgeschichten gewöhnt bin. Wobei ich es mir selber nicht ganz erklären kann, da er wirklich nett, aufrichtig, tierliebend, vernünftig ist und fürsorglich gegenüber seiner Familie und Freunden. Doch ich denke hier, dass er einfach zu perfekt war und daher nicht greifbar, nicht real wirkte – zumindest auf mich. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, das macht uns zu Menschen – und wenn das fehlt, dann wirkt für mich eine Figur nicht echt und so war es leider bei Jase.
Am allerliebsten mochte ich Jases vierjährigen kleinen Bruder George. Er war zum anbeißen süß, aber trotzdem sehr ernst und witzig für sein Alter.

Zum Ende möchte ich nur kurz erwähnen, dass es mich dann nicht überrascht hat, wie es sich gewendet hat und hier muss ich leider noch einmal einen halben Punkt für Unoriginalität abziehen. Außerdem wurden einige Dinge offen gelassen, ohne eine abschließende Erklärung dazu zu bieten, wie die finanzielle Sache der Garretts, über das College oder der Streit mit Nan. Das fand ich besonders schade und lässt mich mit gemischten Gefühlen dieses Buch beenden.

Cover:
Normalerweise mag ich die Cover vom cbj Verlag, da sie sehr gut zu den Geschichten und dem Genre passen, aber dieses Cover hier ist mir leider etwas zu langweilig und auch die Personen auf dem Bild wirken unecht, wie gezeichnet.

All in all:
Leider hat in diesem Buch der Funke gefehlt und ich konnte mich nicht so recht mit den Figuren anfreunden, die sich zu oft vor den Problemen gedrückt haben. Auch die Handlung und der Ausgang der Geschichte waren mir zu einfallslos und oft passierte zu lange zu wenig. Schade, der Anfang klang wirklich sehr vielversprechend.

Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/24/rezension-mein-sommer-nebenan/

Losing Hope (Hopeless, #2)

Losing Hope (Hopeless, #2) - Colleen Hoover Deutsche Rezension:
Meine Gedanken zum Buch:
Ich gebe zu, dass ich das Buch zuerst nicht lesen wollte und mich erst die Spoiler-Szene von dem besten ‘Nicht-Kuss’ aus Holders Sicht (hier auf Hoovers Website zu lesen) dazu überzeugt hat, es doch zu versuchen. Auch beim Anfang war ich noch skeptisch, da ich dachte, es würde stellenweise langweilig werden, weil man die Handlung und die Geheimnisse schon kannte – aber dieses Gefühl verlor ich immer mehr bei jeder weiteren Seite. Es war so toll wie Hoover dieses Buch angegangen ist und es wirklich eigenständig präsentieren konnte, auch wenn bereits vieles für den Leser nach ‘Hopeless’ klar war. Trotzdem war es unterhaltsam, wieder sehr mitreißend, sodass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.

Zuerst war ich nicht begeistert, da die Handlung einige Zeit vor dem Zusammentreffen mit Sky beginnt, aber später erkennt man, wie wichtige diese ‚Vorgeschichte‘ ist, um im späteren Verlauf vieles zu verstehen und Holders Verhalten und seine zerrissenen Gefühle nachzuvollziehen. Er hat mir während des Lesens des Buches (genauso wie damals Sky im ersten Buch) mehrmals fast das Herz gebrochen und ich habe jede Seite mit ihm gelitten, gehofft, geweint und vor Glück gelächelt. Gemeinsam haben wir, denke ich, fast alle Emotionen durchlebt, die ein Buch bieten kann und ich war für jede einzelne dankbar. Ein sehr tiefgehendes und emotionales Buch.

Ich bin Dean/ Holder im zweiten Teil noch viel mehr verfallen, als damals im ersten, und musste auch am Ende wieder heulen, mehrmals, aber auch aus anderen Gründen. Es war toll – schön und traurig zugleich. Außerdem hat es mir gefallen, dass Szenen vorkamen, die von ihrer Sicht nicht dabei waren, wie die Treffen mit Brekin oder die Briefe an Les. Weiß gar nicht, wer mir mehr leid tat oder mit wem ich mehr gelitten habe – Sky oder Holder… wobei, schon fast mehr mit Holder. *seufz*

Ebenso war auch das Ende wirklich toll und es war sehr schön, dass man noch etwas weiter lesen konnte und mehr erfahren hat, wie es nun weiter geht – wie die Sache mit seiner Mutter und Sky, oder das College … ,dass man einfach eine kleine Aussicht auf deren Zukunft bekommt. Ich mag so etwas sehr! :) *hach*doppelhach* :D

Colleen Hoover hat sich mit diesem Buch noch tiefer in mein Herz geschrieben durch ihre gefühlvolle, emotionale Art Geschichten zu erzählen und ich werde nun alles von ihr lesen, das ich in die Finger bekomme. Eine glatte Leseempfehlung für alle Fans von Teil eins und an die anderen –> bitte, bitte – besorgt euch ‘Hopeless’!

Cover:
Perfekt passend zur Geschichte und zum ersten Band, wobei ich Holder etwas anders vor mir sehe. Trotzdem wirklich schön gemacht.

All in all:
Obwohl mir die Handlung bereits bekannt war, hat es mich trotzdem gepackt und ich konnte nicht genug davon bekommen. Holders POV ist noch besser als Skys und ich bin ihm hier viel mehr verfallen als im ersten Teil. Keine Ahnung, wie Hoover es geschafft hat, aber es war einfach nur großartig. Bitte LESEN!!

Für mehr Information zum Buch, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/27/rezension-losing-hope/

Bonds of Desire (Wicked Play)

Bonds of Desire - Lynda Aicher Englisch Review:
My thoughts about it:
As usual, the erotic part with the different sex scenes were made really good and also how I’ve expected them, before I started reading it. Unfortunately the rest of the story couldn’t keep up any more with the other books in this series, particularly with the first one. For me the characters were too pale and flat, the only attributes which were described a little stereotyped, were their looks, which were repeated constantly… till the read knows every small detail of it.

Also the development of the characters wasn’t surprising and was presented without any creativity, what I found that it was a great pity – just as it has happened with their relationship -> just too simple and uncreative. Just send a prude lawyer back in her hopeless everyday life, until she gets frustrated and creeps back or just put the ill-treated man-prostitute in a therapy, until he is healthy and happy again – oh, why can’t be real life be so easy? – very realistically and sooo sophisticated. *snort*

Especially also the resolution with the politician and how the situation with the club of The Den was resolved, wasn’t at all described properly and reminded me of ‘Mimi plays in the garden’ – just too simple. It seemed to me as if the author herself didn’t know exactly how she should solve her problems and so she just wrote only two/ three sentences for an explanation. Thereby this series, well, rather this book, hast lost the last rest of her genuineness. A great pity, because the erotic part wasn’t bad… but the only good think in it and that’s not enough for a whole book. So then it’s just a typical, stereotyped, simply knitted sex-book just for the short pleasures – but unfortunately not more.

More Infos about the book on my Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/10/snapshot-bonds-of-desire/



Deutsche Rezension:
Meine Meinung zu dem Buch:
Wie immer war der Erotikteil mit den verschiedenen Sexszenen gut gemacht und das, was ich erwartet habe. Leider konnte aber der Rest der Geschichte nicht mehr mit den anderen Teilen, besonders mit Band 1 mithalten. Die Charaktere waren für mich zu blass und flach, die einzigen Attribute, die ein wenig stereotyp-mäßig beschrieben waren, waren die äußerlichen Vorzüge, die ständig wiederholt wurden… bis man jedes kleinste Detail davon auswendig kannte.

Auch die Entwicklung der Charaktere war nicht überraschend und ohne jegliche Kreativität präsentiert, was ich sehr schade fand. Genauso wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist – noch einfach und unkreativer hätte es nicht mehr werden können. Schicken wir halt die prüde Anwältin zurück in ihren trostlosen Alltag, bis sie frustriert zurück kriecht oder stecken den misshandelten Prostituierten in eine Therapie, bis er gesund und wieder glücklich ist – ach, das das Leben schön und einfach sein – sehr realistisch und sooo durchdacht. *snort*

Besonders auch die Auflösung mit dem Politiker und wie sich die Situation mit dem Club The Den wieder aufgelöst hat, war erstens gar nicht richtig beschrieben oder geklärt und erinnerte an ‘Mimi spielt im Garten’ – so einfach wurde es präsentiert... Mir kam es vor, als ob die Autorin selbst nicht genau wusste, wie sie es wieder gut stellen sollte und hat dann nur zwei drei Sätze zur Erklärung geschrieben, bei denen sie sich nicht sicher war. Dadurch hat die Reihe, na gut, eher dieses Buch den letzten Rest an Originalität verloren. Sehr schade, denn der Erotikteil war nicht schlecht… nur eben das einzig Gute daran. Also dann wohl ein typisches, klischeehaftes, einfach gestricktes Sexbuch zum Vergnügen – mehr leider nicht mehr.

Mehr Infos dazu auf meinem Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/10/snapshot-bonds-of-desire/

Die Stadt der verschwundenen Kinder

Die Stadt der verschwundenen Kinder: Roman - Caragh O'Brien .
Meine Gedanken zum Buch:
Auf das Buch habe ich schon lange gewartet und nur positives davon gehört. Zum Teil wurden meine Erwartungen erfüllt, aber es war auch vieles anders, als ich erwartet habe. Ich dachte eigentlich, dass es mehr wie eine Dystopie ist, mit gefährlichen Wesen (schon alleine wegen dem englischen Cover), aber das war hier nicht der Fall. Es ist zwar eine Dystopie im Jahre 23xx, aber man bemerkt das gar nicht stark, bzw. wirkte es auf mich eher wie ein High Fantasy Buch einer ganz anderen Gesellschaft, die in zwei Teile getrennt wurde. Jene, die außerhalb der Mauer versuchen zu überleben, während sie innerhalb der Mauer in Saus und Braus leben, wobei man später bemerkte, dass dort nicht alles Gold ist, was glänzt. Was mir klar war, dass so etwas kommt, sonst wäre es auch keine post-apokalyptische Dystopie.

Durch die Handlung begleiten wir die junge Hebamme Gaia, die äußerlich im Gesicht entstellt ist, aber innerlich umso ein größeres Herz hat. Sie ist neugierig, mutig und versucht den richtigen Weg zu wählen, nicht den einfacheren. Dafür alleine bekommt sie schon Pluspunkte von mir. Gaia muss viel durchmachen und weiß zu Beginn nicht einmal, warum das alles ihr und ihrer Familie passiert. Erst später, stückchenweise entdeckt sie die Hintergründe, gräbt tiefer und erfährt so einiges, das nicht nur Gaia erschüttert, sondern auch den Leser. Wenig ist ohne Bedacht und vieles hat einen tieferen Hintergrund und diese Geheimnisse gemeinsam mit Gaia aufzuklären, war für mich sehr interessant und nach der ersten Hälfte – die etwas zäher zu lesen war – auch sehr spannend.

Generell liest es sich leicht und schnell, man merkt dabei doch, dass es für Jugendliche geschrieben ist und die Sätze relativ kurz gehalten sind. Aber es hat ständig einen traurigen, sowie einen verträumten Grundtenor, der den anderen dystopischen Erzählungen nicht ähnelt, die generell ein schnelles Tempo bieten. Hier geht alles langsam voran und nimmt dann von Seite zur Seite mehr Fahrt auf. Was mir dabei etwas gefehlt hat, war ein wenig Charme oder auch etwas leichtere Passagen, wo man auch hätte schmunzeln können. Da hat das Buch überhaupt nicht geboten, alles war düster, strikt und autoritär beschrieben.

Schade finde ich es auch, dass es lange immer nur vage Andeutungen gab, dass Leon sie mag, dass er nicht einmal hin und wieder ihre Wange gestreichelt hat oder ähnliches – muss ja nicht gleich ein Kuss sein, aber irgendwas, damit sie nicht ständig glaubt, sie sieht wie ein Monster aus. Da kann ich verstehen, dass sie Leons Verhalten oft verwirrt hat, er ist wirklich sehr lange Zeit undurchsichtig gewesen. Es hat ewig gedauert, bis man endlich gemerkt hat, wie er fühlt und was er eigentlich beabsichtigt und will.

Das Ende war passend, aber dafür auch nicht wirklich überraschend für mich. Es war relativ früh klar, was aus Leon oder Gaia wird und in welche Richtung sie sich bewegen oder gezwungen werden, auch das, was Leon danach tut/ ihm passiert – was man in der Kurzgeschichte ‘Das Ödland’ im Anhang der Taschenbuchedition lesen kann. Trotzdem freu ich mich schon sehr auf den zweiten Teil, auch wenn hier nicht ein schwerer Spoiler war, aber es wurde genug offen gelassen, um sich bereits denken zu können, was im nächsten ungefähr passiert und darauf freue ich mich schon, wenn es so kommt, wie ich es mir vorstelle. Also dann – schnell weiterlesen, oder so wie ich – warten bist der zweite Teil von Heyne ebenfalls im Tachenbuchformat erscheint! :)

Cover:
Mir gefällt zwar das deutsche Cover auch sehr gut, aber das englische Cover hat einen Tick mehr – eine interessante Note, die mich sofort neugierig gemacht hat.

All in all:
Guter erster Teil einer andersartigen Dystopie für Jugendliche, die ich mit Sicherheit verfolgen werde und noch einiges an Überraschung bringen wird. Ich kann es kaum erwarten auch den zweiten Teil in die Finger zu bekommen. :)

Für mehr Information zum Buch, besuche bitte meinen Blog:
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Silber: Das erste Buch der Träume

Silber: Das erste Buch der Träume - Kerstin Gier Meine Gedanken zum Buch:
Meine Vorfreude auf das Buch war sehr sehr groß, da ich wie viele andere ein riesiger Fan der Edelsteintrilogie bin und daher war es nur zu logisch, dass ich auch dieses Buch haben musste und lieben wollte. Zu meinem Glück wurde ich nicht enttäuscht und ich mochte es auf Anhieb. Es hat mich gleich zu Beginn gefesselt und wieder mit dem gleichen, unverkennbaren Charme und Witz verzaubert, wie ihre anderen Bücher.
Giers Schreibstil ist wirklich gelungen, gut zu lesen, mit schnellen, kurzen Sätzen, die aber trotzdem nicht plump wirken, sondern genau für Jugendliche passen – oder eben für junggebliebene Erwachsene. ;) Es hat einen gewissen Schwung und Dynamik, dass es Spaß macht zu lesen, obwohl nicht viel Action im Buch passiert und man immer wieder Schmunzeln muss, was mir unglaublich gut gefällt und das Lesen einfach viel amüsanter macht, als manche staubtrockenen Bücher.

Im Vergleich zur Edelsteintrilogie, konnte ich mich sofort mit der Hauptfigur Olivia anfreunden, und so sehr ich die andere Reihe auch liebe, finde ich Liv hier besser als Gwenny. Liv ist zwar erst 15 - kurz vor ihren 16 Geburtstagen – aber trotzdem wirkt sie oft viel erwachsener, bodenständiger, unabhängiger, selbständiger und intelligenter, als man mit diesem Alter erwarten würde. Was alles einfach toll ist. Natürlich ist sie nicht nur großartig, sie hat auch ihre Fehler, wie manchmal eine kleine Naivität, wenn es um Jungs oder Romanzen geht. Aber ansonsten wäre mir bei ihr nichts Negatives aufgefallen und es war ein Spaß ihre Gedanken zu lesen und ich mochte ihren Humor. Genauso fand ich ihre kleine Schwester Mia toll und hätte mich manchmal vor Lachen nicht mehr halten können – sie war klasse. Leider mochte ich dafür ihre Mutter gar nicht und war froh, dass sie dieses deutsche Kindermädchen Lottie hatten, die ich einfach nur liebe. *köstlich*

Bei den ganzen Jungs habe ich mir am Anfang schwer getan, sie auseinanderzuhalten bzw. sie zu unterscheiden, weil ja alle BLOND sind – so wie die meisten Figuren im Buch.^^ Aber es wird dann bald leichter und klar, wer Wer ist, weil sie vom Charakter her sehr unterschiedlich sind und stark in eine Richtung schwanken. Wie der hübsche Dumme, derjenige der es allen Recht machen möchte, der reiche Pragmatiker, oder der stille Grübler… aber gut, somit hat jeder seine eigene Persönlichkeit – auch wenn sie jetzt nicht besonders aus der Norm springen, sondern eher Stereotypen entsprechen. Am besten hat mir von ihnen Grayson gefallen, später aber auch Henry, obwohl er mir immer noch nicht ganz klar ist und mir noch etwas zu mysteriös vorkommt, so als ob er noch etwas Wichtiges verheimlichen würde.

Die Handlung war okay für mich, obwohl nicht sehr viel passiert ist, wurde das durch den erwähnten Humor wieder begleicht. Dafür war es schön gemacht, wie sie die Sache mit den Traumsequenzen beschrieben hat. Es war zwar nicht die kreativste Meisterleistung, aber nett und süß und genau das habe ich mir auch erwartet, nicht mehr.
Erst gegen Ende wurde dann auch der Plot interessanter und stetig spannender, bis sich der Spannungsbogen zum Ende hin aufgelöst und uns den Bösewicht präsentiert hat. Ich habe zwar nicht mit diesem Ausgang gerechnet, nicht von Anfang an zumindest, aber es war auch nicht total überraschend.

Trotzdem denke ich, dass hier noch mehr dahinter ist, als man beim ersten Blick vermuten möchte und daher freue ich mich schon sehr auf Band 2 und dann auf 3. Wie ich Gier kenne und einschätze, rechne ich stark damit, dass die weiteren Teile immer besser werden, spannender, actionreicher und natürlich mit mehr Herzschmerz und Liebelei. Wir Romantiker brauchen das eben. ;)

Cover:
Wie immer hat der Fischer Verlag ein wunderschönes Cover herbei gezaubert, das nicht nur perfekt zur Geschichte passt, sondern Außen, wie auch Innen, total umwerfend aussieht. Nicht nur die Hülle des Hardcovers ist toll, sondern auch die Gestaltung des Inneren wie zb. mit dem TittleTattle Blog oder der bedrückte innere Hardcover. *toll*

All in all:
Ein stabiler erster Teil, der zwar nicht mit einer actionreichen, spannenden Handlung punkten konnte, sondern mit seinen liebenswerten Charakteren und seinem charmanten, witzigen Humor, der einem immer wieder zum Schmunzeln und Lächeln bringt. Ein Buch, das gute Laune verbreitet und ein guter Auftakt einer mit Sicherheit noch stärker werdenden Jugendbuch-Fantasy-Reihe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle junggebliebenen YA- und Fantasy-Fans.

Für mehr Information zu diesem Buch, besuche bitte meinen Blog:
http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/15/rezension-silber-das-erste-buch-der-traume/

Jane Eyre

Jane Eyre - Charlotte Brontë Meine Meinung:
Ich gestehe es gleich: ich und Klassiker aus dem 19. Jahrhundert sind keine gute Kombination und oft vertragen wir uns schlecht oder nicht auf Anhieb. So war es auch hier mit Jane Eyre, welche ich gratis von Amazon für das Handy Kindle App bekomme habe.

Meist liegt es an der altertümlichen Sprache, diesen Altdeutsch aus dem 19. Jahrhundert, mit den ewig langen Sätzen und diesem untypischen Sprachgebrauch, den wir in der heutigen Zeit nicht mehr verwenden oder kennen. Daher ist auch das Lesen meist mühsam, vor allem am Beginn.
Dieses mühsame Lesen hat sich zusätzlich erhöht, weil auch in der Handlung am Anfang wenig passiert ist und hier alles sehr lange gezogen, die Szenen ins endlose verlängert wurden.

Aber zum Glück kam die Handlung in Aufschwung, als Jane endlich in der Kinderheim Lowood gekommen ist und dort Freundschaft mit Helen Burns geschlossen hat. Beide waren nur kleine, verwaiste Mädchen, aber mit Stolz und Haltung in ihrem Leben, die uns heutzutage beschämen lässt, da wir dieser stolzen Standhaftigkeit nicht mehr vermögen.
Doch erst später, als Jane erwachsen wurde und auf Mr. Rochester traf, hat es mich vollends überzeugen können und gebahnt und danach habe ich es auch innerhalb weniger Tage zu Ende gelesen. Daher waren auch jene Kapitel meine Liebsten, in denen Jane und Mr. Rochester vorkamen. Ich mochte Janes Verhalten ihm gegenüber, dass sie ihm immer wieder konter geboten hat, egal welche ungleiche, soziale Stellung sie auch zueinander hatten.

Jane war durchwegs ein Charakter der mich zu begeistern wusste und der besonders in der damaligen Zeit eine Eigenständigkeit, Sturheit und starken Willen präsentiert hat, die man nur selten antrifft. Sie hat sich nie unterkriegen lassen, auch in den schlimmsten Zeiten, wo ich schon längst das Handtuch geworfen hätte. Manchmal hätte ich anders gehandelt als Jane, ganz einfach, weil ich vielleicht nicht so eine reine Persönlichkeit wie sie bin oder ich nicht auf Gottes Pfaden wandle, wie Jane Eyre. Aber ich bin zum Ende hin dann froh gewesen, dass sie den harten Weg gewählt hat, denn dieser hat sie nur liebenswerter und stärker gemacht. Erst wer entbehrt hat, kann später das Glück richtig schätzen, so wie es hier der Fall war.

Zu Beginn dachte ich nicht, dass ich mich mit dem Buch noch anfreunden würde, aber das habe ich getan und bin nun im Endeffekt doch froh, dass ich es gelesen habe, wie schwer der Anfang auch war. Jane war ein großartiger Charakter und auch Mr. Rochester oder Helen Burns werden mir in Erinnerung bleiben, genauso wie die zarten, gefühlvollen Liebesschwüre der beiden Verliebten. Hach, ja, das war schon nett. :)

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http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/27/snapshot-jane-eyre/